The National Times - Gladbachs Daiki Hashioka nach Kopfverletzung in Leipziger Klinik untersucht

Gladbachs Daiki Hashioka nach Kopfverletzung in Leipziger Klinik untersucht


Gladbachs Daiki Hashioka nach Kopfverletzung in Leipziger Klinik untersucht
Gladbachs Daiki Hashioka nach Kopfverletzung in Leipziger Klinik untersucht

Borussia Mönchengladbachs Daiki Hashioka musste nach einem Zusammenprall beim 0:3 gegen RB Leipzig ins Krankenhaus gebracht werden. Untersuchungen am Halswirbel sollten das Ausmaß der Verletzung klären.

Textgröße ändern:

Borussia Mönchengladbach sorgt sich nach der 0:3-Niederlage bei RB Leipzig um Daiki Hashioka. Der 27 Jahre alte Japaner stieß in der 72. Minute mit Leipzigs Antonio Nusa zusammen und erlitt dabei eine Kopfverletzung.

Hashioka wurde fast zehn Minuten auf dem Rasen behandelt. Währenddessen stellten die Anhänger beider Mannschaften ihre Unterstützung ein. Der Verteidiger wurde anschließend auf einer Trage aus dem Innenraum gebracht. Nach dem Abpfiff fuhr ihn ein Krankenwagen in das Universitätsklinikum Leipzig, wo sein Halswirbel untersucht werden sollte.

Gladbachs Manager Rouven Schröder erklärte, der Verein hoffe auf einen glimpflichen Ausgang. Sollte Hashioka länger ausfallen, müsse Borussia möglicherweise noch einmal auf dem Transfermarkt tätig werden. Leipzigs Rocco Reitz, der Hashioka aus der gemeinsamen Zeit beim belgischen Klub St. Truiden kennt, übermittelte Genesungswünsche.

Für Reitz war das Spiel gegen seinen früheren Verein zugleich eine besondere Rückkehr. Der ehemalige Gladbacher Kapitän stand nach einem schweren Infekt überraschend in der Leipziger Startelf und erzielte in der 66. Minute das Tor zum 3:0. Nach dem Treffer hob er aus Respekt vor seinem Ausbildungsverein entschuldigend die Hände.

Reitz hatte seit seinem siebten Lebensjahr für Mönchengladbach gespielt und war im Sommer für eine Sockelablöse von 18 Millionen Euro nach Leipzig gewechselt. Die Vorlage zu seinem Treffer kam von Christopher Nkunku, der erst 80 Sekunden zuvor eingewechselt worden war. RB hatte den französischen Angreifer für drei Millionen Euro von der AC Mailand ausgeliehen.

Gladbach war in der ersten Halbzeit beinahe in Führung gegangen. Leipzigs neuer Torhüter Maarten Vandevoordt lenkte zunächst einen Schuss von Hugo Bolin an den Pfosten und rettete unmittelbar danach auf der Linie. Wenig später erzielte Ridle Baku nach Zusammenspiel mit Brajan Gruda und Tidiam Gomis das 1:0 in der 26. Minute.

Nach dem Seitenwechsel erhöhte Nusa in der 49. Minute auf 2:0, ehe Reitz für den Endstand sorgte. Im Hintergrund bereitete Leipzig nach dem Bericht zudem die Verpflichtung des 20 Jahre alten Chelsea-Stürmers Marc Guiu vor. Die Ablösesumme soll 20 Millionen Euro betragen; sein Vertrag beim Londoner Klub läuft bis 2029.

S.M.Riley--TNT

Empfohlen

Souverän ins Viertelfinale: Rybakina vor Sprung an die Spitze

Die Kasachin Jelena Rybakina ist nur noch einen Sieg vom Sprung auf Platz eins der Tennis-Weltrangliste entfernt. Die 27-Jährige zog bei den US Open in New York durch ein souveränes 6:1, 6:4 über die frühere Turniersiegerin Naomi Osaka (Japan) ins Viertelfinale ein. Dort trifft sie auf die wiedererstarkte Olympiasiegerin Zheng Qinwen aus China.

Wagner bleibt gesperrt: Elversbergs Einspruch abgewiesen

Vincent Wagner bleibt für das bislang größte Spiel seiner Trainerkarriere gesperrt. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) wies den Einspruch der SV Elversberg gegen die Gelb-Rote Karte aus dem Bundesligaspiel bei Borussia Mönchengladbach nach nur wenigen Stunden zurück. Damit hat auch die mit dem Platzverweis verbundene automatische Sperre von einem Meisterschaftsspiel Bestand. Wagner wird seinem Team damit am Sonntag (17.30 Uhr/DAZN) im Spitzenduell gegen den FC Bayern fehlen.

Zheng Qinwen überrascht bei den US Open - auch Andrejewa weiter

Die Chinesin Zheng Qinwen (23) hat überraschend das Viertelfinale bei den US Open in New York erreicht. Die Olympiasiegerin von 2024, die nach einer Ellenbogen-Operation in der Weltrangliste weit zurückgefallen war und durch die Qualifikation musste, gewann gegen die Polin Iga Swiatek 7:5, 6:3. Dabei kam Zheng gegen die Turniersiegerin von 2022 im ersten Satz nach einem 0:5-Rückstand zurück.

Sieg im Showdown gegen Mali - DBB-Frauen erreichen WM-Finalrunde

Im Showdown gegen Mali haben die deutschen Basketballerinnen bei der Heim-WM ihre Nerven bewahrt und sich beim Sprung in die Finalrunde die bestmögliche Ausgangslage verdient. Im letzten Vorrundenspiel setzte sich das Team von Bundestrainer Olaf Lange in Berlin nach einer starken Vorstellung mit 83:58 (49:32) durch, Belohnung war der zweite Platz in Gruppe A hinter Favorit Spanien. Schon am Dienstag geht es in der Qualifikationsrunde für das Viertelfinale gegen Südkorea, Dritter der Staffel B.

Textgröße ändern: