The National Times - Flekken kritisiert Leverkusen nach 2:3-Niederlage in Elversberg

Flekken kritisiert Leverkusen nach 2:3-Niederlage in Elversberg


Flekken kritisiert Leverkusen nach 2:3-Niederlage in Elversberg
Flekken kritisiert Leverkusen nach 2:3-Niederlage in Elversberg

Bayer Leverkusen ist mit einer 2:3-Niederlage beim Bundesliga-Neuling SV Elversberg in die Saison gestartet. Torhüter Mark Flekken bemängelte Energie, Spielverständnis und mentale Bereitschaft.

Textgröße ändern:

Torhüter Mark Flekken hat nach dem misslungenen Bundesliga-Auftakt von Bayer Leverkusen deutliche Kritik an der Leistung seiner Mannschaft geübt. Der Doublegewinner von 2024 verlor beim Aufsteiger SV Elversberg mit 2:3. Flekken sagte, der Auftritt lasse sich kaum in Worte fassen.

Der 33 Jahre alte Niederländer bemängelte fehlende Energie, mangelndes Spielverständnis und Defizite in der mentalen Bereitschaft. Besonders störte ihn, dass Leverkusen sowohl zu Beginn des Spiels als auch unmittelbar nach der Pause unkonzentriert verteidigte.

Lukas Petkov brachte Elversberg in der achten Minute in Führung, Cole Campbell erhöhte nur eine Minute später auf 2:0. Weniger als 30 Sekunden nach dem Wiederanpfiff traf David Mokwa in der 46. Minute zum dritten Tor der Gastgeber. Flekken stimmte der Einschätzung eines Reporters zu, dass Leverkusen zur Halbzeit bereits mit 0:5 hätte zurückliegen können.

Der Aufsteiger aus der rund 13.000 Einwohner zählenden Gemeinde im Saarland setzte die Werkself vor 9.307 Zuschauern zeitweise stark unter Druck. Leverkusen kam durch Patrik Schick in der 77. Minute und Christian Kofane in der ersten Minute der Nachspielzeit noch auf 2:3 heran, verpasste aber den Ausgleich.

Für den neuen Leverkusener Trainer Carles Martínez war es das erste Bundesligaspiel. Er gratulierte Elversberg zu einer außergewöhnlichen Leistung, widersprach jedoch der Einschätzung, seine Mannschaft sei mental nicht vorbereitet gewesen. Der Spanier sagte, die Stärke des Aufsteigers sei bekannt gewesen und habe ihn nicht überrascht.

Martínez forderte, Leverkusen müsse aus dem Spiel lernen und sich deutlich steigern. Auch Flekken kündigte eine umfassende Aufarbeitung an. Er wolle nicht die gesamte Mannschaft pauschal verurteilen, betonte aber, dass sich eine solche Leistung nicht wiederholen dürfe.

B.Scott--TNT

Empfohlen

Knoten gelöst: Paderborn holt ersten Saisonsieg

Aufsteiger SC Paderborn hat ein Ausrufezeichen gesetzt und seinen ersten Saisonsieg gefeiert. Das Team von Trainer Ralf Kettemann bezwang den Europa-League-Teilnehmer TSG Hoffenheim mit 3:1 (2:0) und beendete zudem seine bisherige Torflaute. Für die Ostwestfalen ist der erste Bundesliga-Sieg seit mehr als sechseinhalb Jahren, während die TSG weiter nicht in Schwung kommt.

Rad-WM: Evenepoel fliegt zum historischen vierten Zeitfahr-Gold

Der belgische Radstar Remco Evenepoel hat in Montreal erneut den Titel Einzelzeitfahren gewonnen und ist damit als erster Profi zum vierten Mal in Folge Weltmeister im Kampf gegen die Uhr geworden. Der Doppel-Olympiasieger setzte sich in der Metropole am Sankt-Lorenz-Strom nach einer Machtdemonstration überlegen durch und bleibt in seiner Paradedisziplin die klare Nummer eins der Welt.

Handball: Magdeburg patzt gegen Melsungen

Handball-Meister SC Magdeburg ist als erste Mannschaft des zuvor makellosen Bundesliga-Spitzentrios gehörig ins Stolpern geraten. Nach einer missratenen ersten Halbzeit unterlag das Team von Cheftrainer Bennet Wiegert am Sonntagabend beim European-League-Sieger MT Melsungen mit 34:37 (14:19), durch die erste Pflichtspielniederlage der Saison rutschte die Mannschaft auf Tabellenplatz vier ab (8:2 Punkte).

Schalke und Elversberg gehen mit Remis in die Länderspielpause

Kein Sieger im Aufsteigerduell, aber vorwiegend zufriedene Gesichter: Rückkehrer Schalke 04 und Neuling SV Elversberg gehen im Tabellenmittelfeld in die Länderspielpause. Die Königsblauen haben nach dem 0:0 im vierten Saisonspiel fünf, die Saarländer sogar sieben Punkte auf dem Konto - und ordentlichen Abstand zur Abstiegszone. Zu einem Dreier reichte es für die Aufsteiger nicht, weil beide nicht volles Risiko gingen.

Textgröße ändern: