The National Times - Union Berlin rettet gegen Frankfurt in der Nachspielzeit ein 3:3

Union Berlin rettet gegen Frankfurt in der Nachspielzeit ein 3:3


Union Berlin rettet gegen Frankfurt in der Nachspielzeit ein 3:3
Union Berlin rettet gegen Frankfurt in der Nachspielzeit ein 3:3

Der 1. FC Union Berlin hat zum Bundesliga-Auftakt einen 1:3-Rückstand aufgeholt und gegen Eintracht Frankfurt noch 3:3 gespielt.

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Der 1. FC Union Berlin hat zum Saisonauftakt gegen Eintracht Frankfurt ein 3:3 erreicht. Die Berliner lagen bereits 1:3 zurück, bevor Leopold Querfeld und der eingewechselte Tim Skarke die Aufholjagd vollendeten. Der Ausgleich fiel in der Nachspielzeit.

Union ging zunächst durch Neuzugang Emmanuel Latte Lath in Führung. Nach einem Eckball stieg der Angreifer am höchsten und köpfte das 1:0. Frankfurts Torhüter Noah Atubolu, dessen Leihe erst am Vortag offiziell geworden war, hatte keine Abwehrchance.

Frankfurts Ebnoutalib drehte die Partie innerhalb von 51 Sekunden. Zunächst traf er ebenfalls nach einer Ecke. Unmittelbar nach dem Wiederanpfiff nutzte er einen Fehler von Union-Verteidiger Querfeld, der einen Rückpass nicht kontrollieren konnte. Nach Angaben des Datenanbieters Opta war es der drittschnellste Doppelpack eines Spielers am ersten Bundesliga-Spieltag.

Nach einer lebhaften Anfangsphase verlor die Partie an Tempo. Frankfurt blieb leicht überlegen. Union spielte zwar nach vorn, entwickelte aber bis zur Pause nur wenig Gefahr. Auch nach dem Seitenwechsel fanden die Berliner zunächst kaum Wege durch die Frankfurter Defensive. Ein Dreifachwechsel von Trainer Mauro Lustrinelli brachte zunächst keine unmittelbare Verbesserung.

In der neu formierten Viererkette der Berliner zeigten sich Abstimmungsprobleme zwischen Tom Rothe, Zeno van den Bosch und Querfeld. Ebnoutalib nutzte eine weitere Unstimmigkeit für seinen dritten Treffer und brachte Frankfurt mit 3:1 in Führung.

Erst danach erhöhte Union den Druck. Querfeld machte seinen früheren Fehler mit einem Treffer nach einer Ecke teilweise wett. In der Schlussphase gelang Skarke schließlich das 3:3. Damit belohnten sich die Berliner für ihre späte Reaktion und verhinderten eine Auftaktniederlage.

Beide Mannschaften waren mit dem Anspruch in die Saison gegangen, nach einer enttäuschenden Vorsaison offensiver und aggressiver zu spielen. Bei Union standen mit van den Bosch, Michel Aebischer und Latte Lath drei Neuzugänge in der Startelf. Für die Trainer war die Begegnung ebenfalls besonders: Adi Hütter hatte Frankfurt bereits von 2018 bis 2021 betreut.

T.Bailey--TNT

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