The National Times - Matthäus sieht Kane als Hauptanwärter für Ballon d'Or

Matthäus sieht Kane als Hauptanwärter für Ballon d'Or


Matthäus sieht Kane als Hauptanwärter für Ballon d'Or
Matthäus sieht Kane als Hauptanwärter für Ballon d'Or / Foto: © SID

Geht es nach Lothar Matthäus, gebührt Bayern Münchens Stürmerstar Harry Kane der Ballon d'Or 2026. Für ihn sei Kane der Spieler, der die Trophäe "am meisten verdient hat", schrieb der Rekordnationalspieler in seiner Kolumne beim TV-Sender Sky. Die prestigeträchtige Auszeichnung wird am 26. Oktober in London vergeben.

Textgröße ändern:

Kane blickt auf das nationale Double aus Meistertitel und DFB-Pokal mit dem FC Bayern zurück. "Dass er bei der Weltmeisterschaft und in der Champions League jeweils das Finale verpasst hat, ist das einzige Manko. Ansonsten hat er überragende Leistungen gezeigt und hatte meiner Meinung nach nicht eine einzige schwache Phase", betonte Matthäus.

In der Champions League war der 33-Jährige mit den Münchnern im Halbfinale an Paris Saint-Germain gescheitert, auch bei der WM war mit England im Halbfinale gegen Argentinien Schluss.

Zentrales Argument für Matthäus' Plädoyer ist zudem, dass sich unter den großen Namen im Weltfußball keine Alternative mit einer durchgehend starken Saison hervorgehoben habe. Lionel Messi? Bei Inter Miami in der MLS nicht auf höchstem Niveau gefordert. Jude Bellingham oder Kylian Mbappé? Titellos. Und auch unter den Weltmeistern Spaniens gebe es keinen, "der alle überragt hat. Bei Lamine Yamal sage ich nein", führte der 65-Jährige aus.

Kane, der am Mittwoch den Goldenen Schuh für Europas besten Torschützen erhält, erzielte in der abgelaufenen Saison in 51 Pflichtspielen 61 Tore. Auf den Ballon d'Or angesprochen, hielt sich der Engländer trotz solcher Statistiken zurück: "Natürlich wäre es fantastisch, wenn es klappen würde. Aber letztendlich sind es noch zwei oder drei Monate, bis darüber entschieden wird."

M.Davis--TNT

Empfohlen

"Hat Spaß gemacht": Williams-Schwestern verlieren bei Comeback

Die Tennis-Ikonen Serena und Venus Williams haben ihr erstes gemeinsames Match seit vier Jahren auf der WTA-Tour verloren. Die US-Schwestern mussten sich bei ihrem mit Spannung erwarteten Doppel-Comeback beim Turnier in Cincinnati ihrer Landsfrau Peyton Stearns und der Ukrainerin Marta Kostjuk mit 2:6, 6:1, 8:10 geschlagen geben.

Zverev beim Masters in Cincinnati im Achtelfinale

Ein nervenstarker Alexander Zverev hat beim ATP-Masters in Cincinnati das Achtelfinale erreicht. Der French-Open-Sieger und Wimbledon-Finalist rang in der dritten Runde den Franzosen Terence Atmane mit 7:6 (7:4), 7:6 (8:6) nieder. Als nächstes trifft der in Abwesenheit der verletzten Jannik Sinner und Carlos Alcaraz topgesetzte Hamburger auf den Amerikaner Tommy Paul oder Adolfo Vallejo aus Paraguay.

Stress mit Olympia-Held Kukuk? "Darf keine Rolle spielen"

Für Bundestrainer Otto Becker darf die angespannte Situation um Olympiasieger Christian Kukuk bei den Weltmeisterschaften in Aachen nichts und niemanden mehr beeinflussen. "Was auch immer passiert oder passiert ist, darf hier keine Rolle spielen", sagte Becker dem SID vor Beginn der Springreit-Wettkämpfe in der Soers: "Hier steht das Team im Vordergrund. Das ist das Wichtigste - man muss Respekt voreinander haben."

"Bärenstarke Leistung": Hockey-Männer in der Zwischenrunde

Die neuformierte deutsche Hockey-Nationalmannschaft der Männer hat bei der Weltmeisterschaft vorzeitig die Zwischenrunde erreicht. Im zweiten Spiel gewann der Welt- und Europameister gegen Gastgeber Belgien in Wavre mit 1:0 (0:0). Mit sechs Punkten führt die Auswahl von Bundestrainer André Henning die Gruppe B an und kann auch nicht mehr von den ersten beiden Plätzen verdrängt werden. Jakob Brilla (39.) erlöste sein Team in einem spannenden Spiel.

Textgröße ändern: