The National Times - Mancini-Einstand mit Entschuldigung: "Es tut mir leid"

Mancini-Einstand mit Entschuldigung: "Es tut mir leid"


Mancini-Einstand mit Entschuldigung: "Es tut mir leid"
Mancini-Einstand mit Entschuldigung: "Es tut mir leid" / Foto: © picture-alliance/ROPI/SID

Roberto Mancini hat seine zweite Amtszeit als italienischer Fußball-Nationaltrainer mit einer Entschuldigung begonnen. 2023 zurückzutreten und nach Saudi-Arabien zu gehen, "war ein Fehler und es tut mir leid", sagte Mancini während seiner offiziellen Vorstellung am Mittwoch.

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"Das Schicksal" gebe ihm jedoch nun "die Chance, es wieder gutzumachen: Es ist, wie wenn man die Frau seines Lebens verliert." Der 61-Jährige hatte Italien 2021 zum EM-Titel geführt, fünf Jahre später ist er im heillosen Chaos der Retter in der Not.

Carlo Ancelotti, Nationaltrainer Brasiliens, und Pep Guardiola hatten abgesagt, dann einigten sich die Chefs des nationalen Fußball-Verbandes FIGC zunächst auf Andrea Pirlo. Dessen Partnerschaft mit einem russischen Wettanbieter allerdings verhinderte ein Engagement, auch der neue Sportdirektor Paolo Maldini warf daraufhin genervt nach wenigen Tagen hin. Mancinis Vorgänger Gennaro Gattuso war im April nach dem Aus in den WM-Playoffs abgetreten.

Mancini steht nun der erfahrene Claudio Ranieri (74) als Sportdirektor zur Seite. Der Auftrag an das Duo ist eindeutig: "Wir spüren den Druck. Wir haben die Qualifikation für die letzten drei Weltmeisterschaften verpasst - und das verdient", sagte der stark in der Kritik stehende Verbandspräsident Giovanni Malagò.

Dementsprechend betonte Mancini: "Ich bin hier, um Italien dorthin zurückzuführen, wo es hingehört." Er sei überzeugt, dass "die guten Spieler da sind" - besonders die jungen. Ranieri forderte ein Umdenken in der Serie A: "Ich hoffe, dass alle Beteiligten so arbeiten, dass der Einsatz von mehr Italienern in den Vereinen möglich wird, damit der Nationaltrainer mehr Auswahl hat."

F.Jackson--TNT

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