The National Times - Bundesregierung reagiert zurückhaltend auf FIFA-Pläne

Bundesregierung reagiert zurückhaltend auf FIFA-Pläne


Bundesregierung reagiert zurückhaltend auf FIFA-Pläne
Bundesregierung reagiert zurückhaltend auf FIFA-Pläne / Foto: © picture-alliance/dpa/SID

Die Bundesregierung hat zurückhaltend auf das Vorhaben des Weltverbandes FIFA reagiert, Anteile der Fußball-WM an private Investoren zu verkaufen. "Die Entscheidung über die Organisation und Vermarktung sportlicher Wettbewerbe liegt natürlich in der Verantwortung der Sportverbände. Da respektiert die Bundesregierung selbstverständlich auch die Autonomie des Sports und die Unabhängigkeit der Sportverbände, die wirklich ein hohes Gut sind", sagte der stellvertretende Regierungssprecher Steffen Meyer.

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Doch unabhängig davon gelte, "Sport hat eine herausragende gesellschaftliche Bedeutung. Bei allen wirtschaftlichen Interessen sollte deshalb auch künftig gewährleistet bleiben, dass große Sportereignisse für die Fans zugänglich und ihre besondere gesellschaftliche und verbindende Wirkung erhalten bleiben". Es gehe um "Zugang", "Breitenwirkung" und "Bezahlbarkeit", betonte Meyer: "Das sind Dinge, die uns natürlich wichtig sind."

Die englische Times, der Telegraph und die Financial Times hatten am Dienstag berichtet, dass FIFA-Präsident Gianni Infantino über eine neu zu gründende Tochterfirma namens FIFA Forward Enterprise (FFE) Anteile an der Fußball-WM an private Investoren abtreten will. Die FIFA bestätigte das Vorhaben in einer Mitteilung am Abend weitgehend. Basierend auf einer Unternehmensbewertung von 20 Milliarden US-Dollar werde die FFE in diesem Jahr bis zu 4,2 Milliarden US-Dollar aufbringen. Laut den Berichten sollen bis zu 20 Prozent der Anteile verkauft werden. Das Vorhaben rief große Kritik hervor.

S.M.Riley--TNT

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