The National Times - Bericht: Merz holt Ex-Nationalspielerin Keßler ins Kanzleramt

Bericht: Merz holt Ex-Nationalspielerin Keßler ins Kanzleramt


Bericht: Merz holt Ex-Nationalspielerin Keßler ins Kanzleramt
Bericht: Merz holt Ex-Nationalspielerin Keßler ins Kanzleramt / Foto: © SID

Bundeskanzler Friedrich Merz holt die frühere Fußball-Nationalspielerin Nadine Keßler einem Bericht des Handelsblatts zufolge in sein Regierungsteam. Die 38-Jährige, bisher UEFA-Direktorin für den Frauenfußball, soll demnach als Staatsministerin für Sport und Ehrenamt auf Christiane Schenderlein folgen. Die Europäische Fußball-Union kommentierte dies auf Anfrage zunächst nicht.

Textgröße ändern:

Schenderlein (CDU) wechselt im Zuge des Regierungsumbaus als Parlamentarische Staatssekretärin ins Bundesgesundheitsministerium, wie Merz am Montag in Berlin bekannt gab. Über die Nachfolge werde "zeitnah und zügig" informiert. Dadurch wäre der Weg frei für die ehemalige Weltfußballerin Keßler, die seit dem Ende ihrer aktiven Karriere als Fußball-Funktionärin gearbeitet hat. Merz lehnte einen Kommentar zur Personalie ab.

Keßler wurde mit Turbine Potsdam und dem VfL Wolfsburg viermal deutsche Meisterin, dreimal gewann sie die Champions League, zweimal den DFB-Pokal. Die Europameisterin von 2013 absolvierte 29 Länderspiele (10 Tore), bevor schwere Knieverletzungen sie im April 2016 zum frühen Ende ihrer Laufbahn zwangen - mit nur 28 Jahren. 2023 war sie beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) als Nachfolgerin von Oliver Bierhoff im Gespräch, blieb aber bei der UEFA, für die sie seit 2017 arbeitet.

Schenderlein (44) hatte ihr Amt nach der Bundestagswahl 2025 angetreten. "Ich konnte in meiner 14-monatigen Amtszeit (...) die zentralen Vorhaben des Koalitionsvertrages umsetzen. Herzstück war dabei die Reform der Spitzensportförderung, die nach über zehn Jahren öffentlicher Debatte erfolgreich zum Abschluss gebracht wurde. Mein Vorschlag für ein Sportfördergesetz wurde in der letzten Sitzungswoche mit großer Mehrheit vom Bundestag verabschiedet", sagte Schenderlein. Sie erwähnte auch den Olympia-Bewerbungsprozess und das Zentrum für Safe Sport.

Lewis--TNT

Empfohlen

"Um die Ohren fliegen": Klopp erklärt Kongress-Verzicht

Sein Kommen war lange ausgemacht, doch als frischgebackener Bundestrainer wollte sich Jürgen Klopp dann doch nicht auf dem Internationalen Trainer-Kongress an seiner alten Wirkungsstätte Mainz präsentieren. Sein Auftritt dort hätte ihm "in den nächsten Tagen und Wochen um die Ohren fliegen" können, damit entschuldigte sich der 59-Jährige in einer Grußbotschaft für sein Fernbleiben. Klopp wurde von DFB-Sportdirektor Rudi Völler vertreten.

Völler: Kimmich bleibt tragende Säule

Kapitän Joshua Kimmich bleibt auch nach dem dritten WM-Desaster in Serie eine tragende Säule der deutschen Fußball-Nationalmannschaft unter dem neuen Bundestrainer Jürgen Klopp. "Ich gehe mal davon aus", sagte DFB-Sportdirektor Rudi Völler auf dem "Internationalen Trainer-Kongress" in Mainz auf eine entsprechende Frage und ergänzte: "Jo Kimmich hat es in vielen Länderspielen bewiesen, dass er ein Fahnenträger ist, ein toller Kapitän. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es da eine große Veränderung geben wird."

Chaos in Italien: Pirlo ist wohl raus, Maldini droht

Er war der Wunschkandidat nach den Absagen von Pep Guardiola und Carlo Ancelotti, nun aber steht Andrea Pirlo im Mittelpunkt einer Kontroverse um die Besetzung des Trainerpostens bei der italienischen Fußball-Nationalmannschaft. Zugleich droht nun auch der Rückzug des gerade erst zum Technischen Direktor berufenen Paolo Maldini, der sich für den nicht mehr tragbaren Pirlo eingesetzt hatte.

Völler: Kimmich bleibt Kapitän

Kapitän Joshua Kimmich bleibt auch nach dem dritten WM-Desaster in Serie eine tragende Säule der deutschen Fußball-Nationalmannschaft unter dem neuen Bundestrainer Jürgen Klopp. "Ich gehe mal davon aus", sagte DFB-Sportdirektor Rudi Völler auf dem "Internationalen Trainer-Kongress" in Mainz auf eine entsprechende Frage und ergänzte: "Jo Kimmich hat es in vielen Länderspielen bewiesen, dass er ein Fahnenträger ist, ein toller Kapitän. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es da eine große Veränderung geben wird."

Textgröße ändern: