The National Times - Bundesliga prüft Angebot von US-Investor

Bundesliga prüft Angebot von US-Investor


Bundesliga prüft Angebot von US-Investor
Bundesliga prüft Angebot von US-Investor / Foto: © picture-alliance/foto2press/SID

Bei der Fußball-Bundesliga liegt erneut ein milliardenschweres Angebot eines externen Finanzinvestors auf dem Tisch. Es sei "zutreffend, dass der Bundesliga ohne Aufforderung ein Angebot für ein Fremdkapital-Modell auf Ebene des Ligaverbands vorgelegt wurde", teilte die Liga auf SID-Anfrage mit.

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Zuvor hatte die Bild berichtet, der Finanzriese Apollo habe ein Kreditangebot in Höhe von mindestens einer Milliarde Euro abgegeben. Als Sicherheit dienten die nationalen Medienrechte, hieß es. Die Bundesliga bestätigte, dass es einen "informellen Austausch" zwischen Vertretern von Apollo Sports, Bundesliga-Gremien und einigen Erstligisten während der WM in New York gegeben habe.

"Nach Vorlage des besagten Angebots hat die Bundesliga in Abstimmung mit den Liga-Gremien mit einer allgemeinen, grundsätzlichen Prüfung des Angebots und der rechtlichen Machbarkeit begonnen", teilte die Bundesliga mit. "Diese grundsätzliche Prüfung ist schließlich die Basis dafür, eine seriöse Bewertung durch die Gremien gegebenenfalls in einem möglichen nächsten Schritt überhaupt erst vornehmen zu können."

Die Bundesliga und ihre Gremien setzten sich "regelmäßig mit möglichen Modellen" auseinander, um Investitionsvorhaben der Liga und der Klubs zu unterstützen, hieß es weiter. Zuletzt sei unter anderem "in Abstimmung mit dem Liga-Präsidium ein strategischer Rückbehalt aus den Medienerlösen gebildet und eine Zukunftspartnerschaft mit der adidas AG abgeschlossen" worden.

Anfang 2024 hatte der Ligaverband nach wochenlangen und massiven Fanprotesten, etwa durch das Werfen von Tennisbällen, die Reißleine gezogen und einen lange geplanten Investoren-Einstieg gestoppt.

S.Clarke--TNT

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