The National Times - "Hoffe, es geht gut": Seixas fürchtet Fanmassen in Alpe d'Huez

"Hoffe, es geht gut": Seixas fürchtet Fanmassen in Alpe d'Huez


"Hoffe, es geht gut": Seixas fürchtet Fanmassen in Alpe d'Huez
"Hoffe, es geht gut": Seixas fürchtet Fanmassen in Alpe d'Huez / Foto: © AFP

Frankreichs Radsport-Wunderkind Paul Seixas hat bei seiner Tour-Premiere im legendären Hexenkessel von Alpe d'Huez Angst vor der überbordenden Zuneigung seiner Landsleute. "Das wird unglaublich. Aber es werden sehr viele Zuschauer da sein. Ich hoffe, dass ich am Anstieg nicht stürze", sagte der 19-Jährige: "Wir haben ja gesehen, dass es ziemlich gefährlich sein kann. Ich hoffe, alles geht gut."

Textgröße ändern:

Vor der ersten von zwei Bergankünften im berühmten Schwalbennest am Freitag, bei der es über den "Normalweg" der ikonischen 21 Kehren hinauf zur Skistation in den Alpen geht, hat Seixas als Vierter mit nur 20 Sekunden Rückstand auf den drittplatzierten Mexikaner Isaac del Toro noch alle Chancen auf eine Podestplatzierung.

Der jüngste Tour-Teilnehmer seit 89 Jahren fährt bislang ein tadelloses Rennen, hat noch keine wirkliche Schwäche gezeigt und sich während der Etappen schlau im Schatten der Favoriten um Tadej Pogacar platziert. "Ich fühle mich gut. Für die dritte Woche läuft es gar nicht schlecht. Ich denke, es wird gut laufen. Wir werden sehen, was passiert", sagte Seixas.

Seit Romain Bardet vor neun Jahren (Platz drei) hat kein Franzose das Tour-Podium erreicht. Im Jahr 2026 wartet Frankreich noch auf einen Etappensieg, nun hofft die Nation auf Seixas und Alpe d'Huez, wo zuletzt 2015 Thibaut Pinot, ein anderer großer Publikumsliebling, für das Tour-Mutterland gesiegt hatte. Dementsprechend groß wird die Euphorie der mehreren Hunderttausend Fans an den Haarnadel-Kurven sein.

Die Historie lehrt, dass Seixas' Befürchtungen durchaus berechtigt sein können: 1999 stürzte der deutlich führende Telekom-Profi Giuseppe Guerini, als sich ihm ein Hobby-Fotograf in den Weg stellte. Den Sieg in Alpe d'Huez holte der Italiener dennoch.

W.Baxter--TNT

Empfohlen

Mittelmaß? Matthäus sieht "Mentalitätsproblem" bei DFB-Elf

Lothar Matthäus hat sich in die Qualitätsdebatte rund um die deutsche Fußball-Nationalmannschaft eingeschaltet und Bastian Schweinsteiger widersprochen. "Unsere Nationalmannschaft ist kein Mittelmaß!", entgegnete der Rekordnationalspieler dem Weltmeister von 2014 in der Bild-Zeitung und betonte: "Wir haben genügend Unterschiedsspieler, die bei Topklubs wie dem FC Bayern, Barcelona oder Arsenal Woche für Woche unter Beweis stellen, dass sie hohe Qualität haben."

NHL: Dämpfer für Draisaitl - Debüt-Treffer für Peterka

Eishockey-Star Leon Draisaitl hat bei der Jagd nach dem lang ersehnten Stanley Cup gleich zum Auftakt einen Dämpfer kassiert. Unter dem neuen Trainer Mike Babcock unterlag der 30-Jährige mit den Edmonton Oilers den Vancouver Canucks zum Saisonstart mit 5:6 nach Verlängerung.

WNBA: Fiebich mit New York im Halbfinale

Basketball-Nationalspielerin Leonie Fiebich ist mit New York Liberty in das Halbfinale der WNBA-Playoffs eingezogen. Im zweiten Duell mit dem favorisierten Hauptrundensieger Minnesota Lynx setzte sich das Team um die 26-Jährige mit 87:71 durch und entschied die Best-of-three-Serie somit für sich.

Gegen Serbien: Klopp bringt weitere Debütanten

Alles neu! Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft wird im Nations-League-Spiel gegen Serbien am Donnerstag (20.45 Uhr/ZDF) in München nicht mehr wiederzuerkennen sein. Nach dem 0:1 gegen Griechenland hat Jürgen Klopp seinen Kader nahezu komplett ausgewechselt, seine Startelf für Spiel drei der Nationenliga dürfte er vollständig verändern.

Textgröße ändern: