The National Times - Bundestrainer Kohlmann traut Zverev Angriff auf Platz eins zu

Bundestrainer Kohlmann traut Zverev Angriff auf Platz eins zu


Bundestrainer Kohlmann traut Zverev Angriff auf Platz eins zu
Bundestrainer Kohlmann traut Zverev Angriff auf Platz eins zu / Foto: © SID

Tennis-Bundestrainer Michael Kohlmann ist überzeugt, dass Alexander Zverev nach dem French-Open-Triumph und dem Finaleinzug in Wimbledon in den nächsten Monaten noch mehr erreichen kann. "Ich sehe ihn auf den etwas schnelleren Hartplätzen extrem stark", sagte Kohlmann im ran-Interview: "Ich traue ihm absolut zu, dass er dort nicht nur mithalten, sondern Sinner und Alcaraz auch schlagen kann."

Textgröße ändern:

In Wimbledon hatte Zverev im Endspiel gegen seinen Angstgegner Jannik Sinner auch das zehnte Duell nacheinander verloren. Carlos Alcaraz, der nach langer Verletzungspause vor dem Comeback auf der ATP-Tour steht, ist hinter Sinner und Zverev auf den dritten Platz in der Weltrangliste zurückgefallen.

Zverev habe "eine gute Chance, im Rennen um Platz eins anzugreifen", meinte Kohlmann, "vorausgesetzt, er kann seine Form aus den vergangenen beiden Monaten auch auf der Hartplatz-Tour bestätigen." Höhepunkt sind nach den Masters in Toronto und Cincinnati die US Open in New York (31. August bis 13. September), bei denen Zverev 2020 schon einmal im Finale stand.

Sinner und Alcaraz hätten "in den vergangenen Jahren einen kleinen Vorsprung" gehabt, sagte Kohlmann, "vor allem, weil sie die ganz großen Matches und häufig auch die direkten Duelle gewonnen haben". Zverev habe "inzwischen aufgeschlossen". Er glaube sogar, "dass er in den vergangenen beiden Monaten phasenweise einen kleinen Tick davor war". Denn: "Zverev ist aktuell sehr komplett, die kompletteste Version seiner Karriere", lobte Kohlmann: "Vor allem ist er sehr stabil und konstant."

P.Murphy--TNT

Empfohlen

Mittelmaß? Matthäus sieht "Mentalitätsproblem" bei DFB-Elf

Lothar Matthäus hat sich in die Qualitätsdebatte rund um die deutsche Fußball-Nationalmannschaft eingeschaltet und Bastian Schweinsteiger widersprochen. "Unsere Nationalmannschaft ist kein Mittelmaß!", entgegnete der Rekordnationalspieler dem Weltmeister von 2014 in der Bild-Zeitung und betonte: "Wir haben genügend Unterschiedsspieler, die bei Topklubs wie dem FC Bayern, Barcelona oder Arsenal Woche für Woche unter Beweis stellen, dass sie hohe Qualität haben."

NHL: Dämpfer für Draisaitl - Debüt-Treffer für Peterka

Eishockey-Star Leon Draisaitl hat bei der Jagd nach dem lang ersehnten Stanley Cup gleich zum Auftakt einen Dämpfer kassiert. Unter dem neuen Trainer Mike Babcock unterlag der 30-Jährige mit den Edmonton Oilers den Vancouver Canucks zum Saisonstart mit 5:6 nach Verlängerung.

WNBA: Fiebich mit New York im Halbfinale

Basketball-Nationalspielerin Leonie Fiebich ist mit New York Liberty in das Halbfinale der WNBA-Playoffs eingezogen. Im zweiten Duell mit dem favorisierten Hauptrundensieger Minnesota Lynx setzte sich das Team um die 26-Jährige mit 87:71 durch und entschied die Best-of-three-Serie somit für sich.

Gegen Serbien: Klopp bringt weitere Debütanten

Alles neu! Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft wird im Nations-League-Spiel gegen Serbien am Donnerstag (20.45 Uhr/ZDF) in München nicht mehr wiederzuerkennen sein. Nach dem 0:1 gegen Griechenland hat Jürgen Klopp seinen Kader nahezu komplett ausgewechselt, seine Startelf für Spiel drei der Nationenliga dürfte er vollständig verändern.

Textgröße ändern: