The National Times - Medien: XXL-WM noch lukrativer als bisher angenommen

Medien: XXL-WM noch lukrativer als bisher angenommen


Medien: XXL-WM noch lukrativer als bisher angenommen
Medien: XXL-WM noch lukrativer als bisher angenommen / Foto: © SID

Die Fußball-WM verlief für die FIFA offenbar noch lukrativer als bisher angenommen. Wie der Guardian berichtet, darf sich der Weltverband über Rekordeinnahmen in Höhe von etwa 15 Milliarden US-Dollar (rund 13,1 Milliarden Euro) mit der XXL-Endrunde in den USA, Mexiko und Kanada freuen. Ursprünglich hatte die FIFA mit Einnahmen in Höhe von 11 Milliarden US-Dollar gerechnet.

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Laut Guardian informierte FIFA-Präsident Gianni Infantino die Mitgliedsverbände am Samstag (Ortszeit) über die gestiegenen Einnahmen. Demnach machten Hospitality-Angebote und Ticketverkäufe, insbesondere über den Zweitmarkt, einen erheblichen Teil des Anstiegs aus. Die FIFA behält auf ihrer Wiederverkaufsplattform sowohl vom Verkäufer, der den Preis beliebig festlegen darf, als auch vom Käufer jeweils 15 Prozent Gebühren ein. Kritiker sprechen von einem legalisierten Schwarzmarkt.

2022 hatte die FIFA mit der Winter-WM in Katar rund 5,8 Milliarden US-Dollar eingenommen. Bei dieser Endrunde wurden erstmals 104 Partien (statt 64) mit 48 Mannschaften (statt 32) ausgetragen. Die FIFA diskutiert derzeit eine Aufstockung des Teilnehmerfeldes auf 64 Teams.

Da ein Großteil der Einnahmen an die 211 Mitgliedsverbände geht, dient Infantino das Geld als Machtinstrument. Der FIFA-Chef will sich im kommenden Jahr bis 2031 im Amt bestätigen lassen. Anders als der Deutsche Fußball-Bund (DFB) sollen laut Guardian "mehr als 200" Verbände ein Unterstützerschreiben für die Wiederwahl des Schweizers unterzeichnet haben - ungeachtet der Kontroverse um die Aussetzung der Sperre des US-Stürmers Folarin Balogun infolge eines Anrufs von US-Präsident Donald Trump bei Infantino.

Der wirtschaftliche Erfolg des Turniers könnte auch die Chancen der USA auf eine weitere Austragung der Endrunde in naher Zukunft steigern. Die Turniere ab 2038 sind noch nicht vergeben. Trump hatte am Freitag sein Interesse bekundet. "Diese WM war so erfolgreich, dass wir die USA einfach noch einmal auswählen sollten", sagte der US-Präsident: "Dieses Mal lassen wir Mexiko und Kanada außen vor."

F.Morgan--TNT

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