The National Times - Sieg gegen Fery: Zverev im Finale von Wimbledon

Sieg gegen Fery: Zverev im Finale von Wimbledon


Sieg gegen Fery: Zverev im Finale von Wimbledon
Sieg gegen Fery: Zverev im Finale von Wimbledon / Foto: © SID

Alexander Zverev hat das britische "Fery-Tale" beendet und greift in Wimbledon nach seinem zweiten Grand-Slam-Titel in Folge. Der Hamburger setzte sich im Halbfinale 7:6 (7:0), 6:2, 6:4 gegen Lokalmatador Arthur Fery durch. Nur fünf Wochen nach seiner Erlösung bei den French Open steht Zverev vor dem nächsten historischen Triumph, in seinem ersten Endspiel im All England Club trifft er am Sonntag auf den italienischen Weltranglistenersten Jannik Sinner oder Major-Rekordgewinner Novak Djokovic aus Serbien.

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Für Zverev, der mit dem Finaleinzug den derzeit verletzten Spanier Carlos Alcaraz am Montag als Nummer zwei der Welt ablöst, ist es das fünfte Grand-Slam-Finale seiner Karriere. Beim bedeutendsten Tennisturnier des Jahres ist er der erste deutsche Spieler im Männer-Einzel seit Boris Becker vor 31 Jahren, der im Endspiel steht. Nun kann sich der Hamburger zum ersten männlichen Sieger beim Rasenklassiker seit Michael Stich 1991 krönen, geschlechterübergreifend wäre es der erste Erfolg seit Angelique Kerber 2018.

Zverev war in diesem Jahr nach seinem Befreiungsschlag in Paris mit neuem Selbstvertrauen nach Wimbledon gereist, wo er bislang immer große Probleme gehabt hatte. Mit einem Sieg gegen Sinner oder Djokovic wäre Zverev nun der 14. Spieler der langen Tennisgeschichte, dem der Titel-Doppelpack innerhalb weniger Wochen bei den French Open und in Wimbledon gelingen würde.

Für Fery endete sein magisches Heimspiel derweil im Halbfinale. Der 23-Jährige hatte als erst zweiter Spieler nach dem früheren kroatischen Wimbledon-Champion Goran Ivanisevic zunächst eine Wildcard erhalten und es dann bis in die Vorschlussrunde geschafft.

Zu Beginn bekam Zverev schnell zu spüren, dass die Kombination aus Fery und lautem Publikum eine echte Aufgabe werden würde. Im Tiebreak zeigte der junge Brite aber Nerven. Mit der Führung im Rücken war Zverev nicht mehr zu stoppen und stürmte dominant ins Endspiel.

R.Evans--TNT

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