The National Times - Finale vor Augen: Zverev will "Fery-Tale" beenden

Finale vor Augen: Zverev will "Fery-Tale" beenden


Finale vor Augen: Zverev will "Fery-Tale" beenden
Finale vor Augen: Zverev will "Fery-Tale" beenden / Foto: © SID

Alexander Zverev hat den großen Triumph in Wimbledon vor Augen. Nach seinem dominanten Erfolg gegen Angstgegner Taylor Fritz steht er erstmals im Halbfinale, nur noch zwei Schritte fehlen bis zum zweiten Grand-Slam-Titel nacheinander. Mit Arthur Fery wartet nun die Sensation des Turniers auf dem Weg ins Endspiel. Und Zverev hat große Lust darauf, die Rolle des Bösewichts im "Fery-Tale" zu übernehmen.

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"Ich freue mich sehr darauf, im Halbfinale gegen ihn zu spielen. Ich glaube, es wird eine großartige Atmosphäre herrschen", sagte Zverev vor dem Duell auf dem Centre Court gegen den Weltranglisten-114., der für das Turnier eine Wildcard erhielt und nun die britischen Herzen im Sturm erobert: "Natürlich weiß ich, dass 99 Prozent der Zuschauer ihn anfeuern werden. Aber ich genieße solche Atmosphären auch. Ich mag es, wenn die Energie richtig hoch ist."

Sorgen, dass das Publikum einen Einfluss auf sein Match und seine Leistung haben könnte, macht sich Zverev aber keine. "Ich bin fast 30 Jahre alt. Ich bin schon lange genug auf Tour", sagte der French-Open-Sieger, der die "feindseligsten, schwierigsten und unfairsten" Zuschauer schon alle erlebt habe: "Ich komme damit klar."

Zudem habe er "immer wieder das Gefühl, dass das englische Publikum hier, besonders in London, immer ziemlich fair ist", sagte Zverev, der ich zum ersten deutschen Sieger im Männer-Einzel seit Michael Stich vor 35 Jahren krönen kann: "Ja, es kann laut sein, es kann ausgelassen sein, aber das ist okay. Das stört mich überhaupt nicht. Ich freue mich einfach auf eine harte Herausforderung im Halbfinale eines Grand-Slam-Turniers."

Dass er in der Vorschlussrunde auf Außenseiter Fery treffe, sei "vielleicht ein bisschen überraschend", sagte Zverev. Dennoch geht er mit großem Respekt in die Begegnung gegen den Lokalmatadoren, der fünf Minuten von Wimbledon entfernt aufwuchs. "Ich finde, er hat es verdient. Die Siege, die er errungen hat, und die Art und Weise, wie er sich in einigen dieser Spiele zurückgekämpft hat, waren großartig anzusehen", sagte Zverev, der sein zwölftes Halbfinale bei einem Grand Slam bestreitet: "Das ist eine tolle Geschichte."

B.Cooper--TNT

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