The National Times - Auch neben Klopp: Völler macht weiter

Auch neben Klopp: Völler macht weiter


Auch neben Klopp: Völler macht weiter
Auch neben Klopp: Völler macht weiter / Foto: © SID

Rudi Völler bleibt dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) als Sportdirektor erhalten. Der 59-Jährige wird seinen Vertrag bis zur EM 2028 erfüllen - auch neben einem möglichen Bundestrainer Jürgen Klopp. Das bekräftigte Völler am Dienstag in Frankfurt/Main.

Textgröße ändern:

"Es wäre für mich kein Problem gewesen, dem ein Ende zu setzen. Aber dafür hängt mir das alles hier zu sehr am Herzen. Ich mach das gerne und werde weiter helfen, auf meine Art", sagte Völler in einem gemeinsamen Interview von kicker, Funke Mediengruppe, Frankfurter Rundschau, Süddeutscher Zeitung, ARD und Bild.

Klopp habe sich bereits bei ihm gemeldet. In einem längeren Telefonat habe sich "schnell herauskristallisiert, dass das am Ende auch funktionieren kann und wird", ergänzte Völler. Er werde "eng mit dem Bundestrainer zusammenarbeiten", aber: "Es ist halt noch nicht durch", Klopp und der Verband müssten noch Hürden überwinden.

Der Meistermacher von Dortmund und Liverpool aber habe es "seit vielen Jahren verdient, diesen Job zu bekommen", betonte Völler: "Die Erfolge sprechen für ihn." Man wolle nicht den zweiten Schritt vor dem ersten machen, aber: "Ich bin da optimistisch, dass es vernünftige Lösungen geben wird."

In dieser Ansicht bestätigte Völler ein Telefonat mit Oliver Mintzlaff, der als Geschäftsführer von Red Bull noch Chef des "Head of Global Soccer" Klopp (Vertrag bis 2029) ist. "Rudi, du musst weitermachen", habe Mintzlaff gesagt: "Mit dem Jürgen wird das super klappen, das wird kein Problem sein, ihr werdet super zusammenarbeiten."

Er selbst habe sich nach dem WM-Debakel und dem Rücktritt von Bundestrainer Julian Nagelsmann "hinterfragt", sagte Völler: "Macht das jetzt alles noch Sinn?" Alle Verantwortlichen - von DFB-Präsident Bernd Neuendorf über dessen Vize Hans-Joachim Watzke bis hin zu vielen Klub-Vertretern - hätten ihm aber gesagt, "dass sie wollen, dass ich das unbedingt weitermache. Ich kann schlecht nein sagen und mache es auch gerne."

M.Davis--TNT

Empfohlen

Pogacar gibt Gelb ab - Pedersen sprintet zum Sieg

Das nächste Geschenk: Der gönnerhafte Tadej Pogacar hat das Gelbe Trikot bei der Tour de France nach nur einem Tag ohne große Gegenwehr abgegeben. Nach dem schweren Auftakt schaltete der Dominator in der sengenden Hitze des Pyrenäen-Vorlands auf der vierten Etappe in den Energiesparmodus und überließ den Sieg und die Gesamtführung einer Fluchtgruppe, in der sich der Norweger Torstein Träen das begehrte Maillot jaune schnappte.

Völler: Rio-Weltmeister müssen "Verantwortung übernehmen"

DFB-Sportchef Rudi Völler will im Sinne einer besseren Zukunft für den deutschen Fußball die Helden von Rio ins Rampenlicht rücken. "Da sind einige dabei, die wollen das, und denen traue ich das auch zu, und das wird auch so kommen", sagte Völler in einem gemeinsamen Interview von kicker, Funke Mediengruppe, Frankfurter Rundschau, Süddeutscher Zeitung, ARD und Bild in Frankfurt/Main.

IOC lässt Russland wieder zu

Das Internationale Olympische Komitee öffnet Athletinnen und Athleten aus Russland den Weg zur Rückkehr in den Weltsport. Am Dienstag gab das IOC nach einer Sitzung der Exekutive bekannt, dass die Sanktionen gegen das Nationale Olympische Komitee Russlands ROC vorläufig aufgehoben und die Empfehlungen an die Fachverbände damit hinfällig sind.

Aus gegen Sinner: Struff verpasst Sensation

Jan-Lennard Struff hat eine Sensation in Wimbledon gegen den italienischen Titelverteidiger Jannik Sinner verpasst. Der Warsteiner verlor in seinem ersten Viertelfinale bei einem Grand Slam trotz eines couragierten Auftritts 5:7, 6:7 (4:7), 3:6 gegen den Weltranglistenersten, der nur noch zwei Siege für einen weiteren Triumph im All England Club benötigt.

Textgröße ändern: