The National Times - WM-Aus gegen Spanien: Ronaldo scheitert mit Portugal

WM-Aus gegen Spanien: Ronaldo scheitert mit Portugal


WM-Aus gegen Spanien: Ronaldo scheitert mit Portugal
WM-Aus gegen Spanien: Ronaldo scheitert mit Portugal / Foto: © SID

Für Cristiano Ronaldo ist der Traum vom WM-Titel wohl für immer geplatzt. Mit Portugal verlor der Altstar am Montag das offensiv geführte WM-Achtelfinale gegen Europameister Spanien mit 0:1 (0:0) und verpasste einen glorreichen Abschied von der größten Fußballbühne. Für den 41-jährigen Ronaldo dürfte sein 27. WM-Spiel zugleich sein letztes gewesen sein.

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Mitfavorit Spanien jubelte im iberischen Nachbarschaftsduell in Dallas dank des späten Treffers des kurz zuvor eingewechselten Mikel Merino (90.+1) über den erstmaligen Viertelfinal-Einzug seit dem Titelgewinn 2010. Spaniens Gegner in der Runde der letzte Acht ist am kommenden Freitag in Los Angeles (21.00 Uhr MESZ) Co-Gastgeber USA oder Belgien.

Vor allem das Generationenduell zwischen Spaniens Jungstar Lamine Yamal (18) und Ronaldo, aber auch das Kräftemessen der Mittelfeldstrategen Rodri und Vitinha hatten die Schlagzeilen vor der Partie bestimmt. Portugals spanischer Trainer Roberto Martinez sprach von einem "Fest für den Fußball", Spaniens Coach Luis de la Fuente sagte über Yamal: "Er liebt genau solche Spiele." Ronaldo erklärte kämpferisch: "Wir alle versuchen, den Titeltraum zu verwirklichen."

Beiden Mannschaften war ihr hohes technisches Niveau von Beginn anzusehen. Trickreich und ballsicher suchten sie nach Lösungen und kamen zu ersten Abschlüssen. Spaniens Torjäger Mikel Oyarzabal versuchte es zunächst aus der Distanz (3.), dann vergab der 29-Jährige völlig freistehend leichtfertig die Führung (8.). Portugal versteckte sich in der unterhaltsamen Anfangsphase nicht und trug zum Spektakel bei: Joao Cancelo (7.) und Ronaldo (12.) gaben die ersten Warnschüsse ab.

Auch nach dem turbulenten Start blieb das Tempo hoch. Spanien spielte sich an den Strafraum, bei der Doppelchance von Yamal und Álex Baena (16.) reagierte Portugals Torhüter Diogo Costa überragend. Pedris tückische Hereingabe aus dem Halbfeld parierte der Schlussmann des FC Porto reaktionsschnell mit dem Fuß (31.).

Auf der Gegenseite war wie gewohnt auf Unai Simón Verlass. Der Baske, der in den ersten vier Spielen ohne Gegentor geblieben war, zeigte gegen Joao Felix und Ronaldo (37.) starke Reflexe. Beim Schuss von Nuno Mendes war Simón im Glück: Pedro Porro lenkte den Ball an die Latte (41.). Von Spanien kam bis zur Pause offensiv nicht mehr viel. Yamal war auf dem rechten Flügel abgemeldet.

Portugal kam mit mehr Schwung aus der Kabine und stieß häufig ins letzte Drittel vor, war in seinen Aktionen aber nicht zwingend genug. Durch Verletzungspausen ging der Rhythmus im Spiel etwas verloren. Spanien benötigte lange, um die Schlagzahl zu erhöhen, wurde dann aber gefährlich. Yamal prüfte Costa per Freistoß (73.). In der 85. Minute kam Merino - und traf nach einem schnell ausgeführten Freistoß.

T.Cunningham--TNT

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