The National Times - Belgien lässt im Fall Balogun nicht locker

Belgien lässt im Fall Balogun nicht locker


Belgien lässt im Fall Balogun nicht locker
Belgien lässt im Fall Balogun nicht locker / Foto: © SID

Der belgische Fußball-Verband (RBFA) gibt in der Causa Folarin Balogun nicht auf und droht weitere Schritte an. Sofern der Stürmer, dessen Sperre der Weltverband FIFA aufgehoben hatte, beim WM-Achtelfinale am Dienstag (2.00 Uhr/ARD und MagentaTV) gegen Gastgeber USA "auf dem Spielberichtsbogen des Schiedsrichters aufgeführt sein sollte", würde Belgien "die Spielberechtigung des Spielers anfechten".

Textgröße ändern:

Darüber habe der RBFA den US-Verband informiert. "Damit bleiben alle weiteren Schritte offen", hieß es am Montag vonseiten der Belgier. Das Statement war eine Reaktion auf die Entscheidung der FIFA-Berufungskommission, welche zuvor den belgischen Antrag gegen die Aufhebung der Sperre Baloguns als "unzulässig" abgewiesen hatte.

Balogun hatte im Sechzehntelfinale gegen Bosnien-Herzegowina (2:0) die Rote Karte gesehen. Am Sonntag hatte die FIFA die Sperre für den US-Stürmer auf Bewährung ausgesetzt. US-Präsident Donald Trump hatte persönlich bei FIFA-Boss Gianni Infantino angerufen, um ihn um eine Überprüfung der Roten Karte zu bitten. Balogun ist somit einsatzberechtigt.

Die FIFA-Berufungskommission argumentierte, dass Belgien am ursprünglichen Verfahren nicht beteiligt gewesen sei "und somit nicht befugt ist, gegen die Entscheidung Berufung einzulegen". Die Belgier bestätigten, dass sie über die Entscheidung informiert worden seien, aber: "Bis heute hat der RBFA weder eine Begründung für diese Entscheidung erhalten noch die Informationen, um die er seit Beginn dieses Verfahrens ersucht hat – namentlich eine Kopie der Entscheidung und der Begründung zur Spielberechtigung des Spielers sowie den Schiedsrichterbericht. Dies stellt einen Verstoß gegen die FIFA-Regularien dar."

S.Clarke--TNT

Empfohlen

Schlotterbeck erleidet Knöchelverletzung

Nächster Verletzungsschock für Nico Schlotterbeck: Der Innenverteidiger von Borussia Dortmund hat sich beim Abschlusstraining der deutschen Nationalmannschaft für das Nations-League-Spiel gegen Serbien eine Außenbandverletzung im rechten Sprunggelenk zugezogen. Das gab der Deutsche Fußball-Bund (DFB) nach einer MRT-Untersuchung am Mittwoch bekannt.

Guardiola stützt ManCity: "Ich bin hier - mehr denn je"

Der langjährige Teammanager Pep Guardiola hat seinem schwer unter Druck geratenen Ex-Klub Manchester City die Treue geschworen. "Ich möchte, dass jeder einzelne Manchester-City-Fan auf der ganzen Welt weiß, dass ich hier bin – mehr denn je", schrieb der Katalane am Mittwoch in den Sozialen Medien.

DFB-Team bangt um Einsatz von Schlotterbeck

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft bangt vor dem Nations-League-Spiel gegen Serbien um den Einsatz von Nico Schlotterbeck. Der Innenverteidiger von Borussia Dortmund zog sich beim Abschlusstraining am Mittwoch in Herzogenaurach eine Knöchelverletzung zu. Schlotterbeck wurde danach direkt zu einer MRT-Untersuchung gebracht.

Mittelmaß? Matthäus sieht "Mentalitätsproblem" bei DFB-Elf

Lothar Matthäus hat sich in die Qualitätsdebatte rund um die deutsche Fußball-Nationalmannschaft eingeschaltet und Bastian Schweinsteiger widersprochen. "Unsere Nationalmannschaft ist kein Mittelmaß!", entgegnete der Rekordnationalspieler dem Weltmeister von 2014 in der Bild-Zeitung und betonte: "Wir haben genügend Unterschiedsspieler, die bei Topklubs wie dem FC Bayern, Barcelona oder Arsenal Woche für Woche unter Beweis stellen, dass sie hohe Qualität haben."

Textgröße ändern: