The National Times - Spanien eine Nummer zu groß: Aus für Rangnicks Österreicher

Spanien eine Nummer zu groß: Aus für Rangnicks Österreicher


Spanien eine Nummer zu groß: Aus für Rangnicks Österreicher
Spanien eine Nummer zu groß: Aus für Rangnicks Österreicher / Foto: © SID

Spaniens Ballkünstler haben Ralf Rangnick und Österreich eine Lehrstunde erteilt und erstmals seit dem Triumph 2010 wieder ein K.o.-Spiel bei einer WM gewonnen. Der Europameister um Ausnahmekönner Lamine Yamal besiegte die ÖFB-Auswahl in Los Angeles hochverdient mit 3:0 (1:0) und zog ins Achtelfinale ein. Dort wartet am Montag in Dallas ein Duell mit Portugal oder Kroatien auf das Team von Trainer Luis de la Fuente.

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Die Österreicher hingegen verabschieden sich erhobenen Hauptes von ihrer ersten WM seit 28 Jahren. Das Team von Rangnick hatte sich erst durch ein Last-Minute-Tor im aberwitzigen Gruppenfinale gegen Algerien (3:3) für das Sechzehntelfinale qualifiziert, war gegen die Spanier aber chancenlos. Torhüter Alexander Schlager verhinderte eine höhere Niederlage.

Mikel Oyarzabal mit einem Doppelpack (36. und 89.) und Pedro Porro (66.) trafen für den Mitfavoriten, der in Nordamerika weiter ohne Gegentor ist und den zweiten Stern jagt. Aber die Spanier sind gewarnt: In Russland 2018 und Katar 2022 gab es jeweils das Aus im Achtelfinale.

Gegen die scheinbar übermächtigen Spanier brauche es ein Spiel, "in dem wir tatsächlich über uns hinauswachsen", hatte Rangnick vor der Partie gesagt. Er sei aber fest davon überzeugt, "dass wir das können". Um Dribbelkünstler Yamal zu stoppen, stellte Rangnick Bayern-Profi Konrad Laimer auf die linke Abwehrseite - doch oft genug war Yamal nur schwer in den Griff zu bekommen.

Der 18-Jährige hatte den ersten Abschluss der Partie (2.), nach einem weiteren Angriff heizte er die spanischen Fans mit Handbewegungen an (5.). Ein vielversprechender Abschluss von Dani Olmo (8.) wurde geblockt.

Die Spanier waren das dominierende Team und hatten viel Ballbesitz, kamen aber zunächst nicht in die gefährliche Zone. Auf der Gegenseite verpasste Michael Gregoritsch eine Flanke nur knapp (18.). Die Spanier rannten weiter an, ein vermeintlicher Treffer von Marc Cucurella (30.) nach einer Ecke wurde nicht gegeben, nachdem Österreichs Keeper Schlager im Fünfmeterraum behindert wurde. Eine harte Entscheidung von Schiedsrichter Glenn Nyberg (Schweden).

Wenig später parierte Schlager weltklasse gegen Mikel Oyarzabal (33.) - ehe der Stürmer von Real Sociedad San Sebastian die Furia Roja nach einem Pass von Cucurella belohnte. Die Führung zur Pause hätte noch höher ausfallen können, Alex Baena traf mit einem Freistoß die Latte, Yamal scheiterte im Nachschuss an Schlager (45.+2).

Nach dem Seitenwechsel ließen die Spanier den Ball weiter sicher durch die eigenen Reihen laufen, ein abgefälschter Schuss von Rodri (54.) rauschte knapp vorbei. Die Österreicher schafften es kaum in die Offensive, wurden bei einem der wenigen Umschaltmomente aber durch den eingewechselten Sasa Kalajdzic gefährlich (61.). Dann traf Porro per Kopf zur Vorentscheidung, ehe erneut Oyarzabal den Schlusspunkt setzte.

C.Stevenson--TNT

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