The National Times - Spektakulärer NBA-Wechsel: Brown verlässt die Celtics

Spektakulärer NBA-Wechsel: Brown verlässt die Celtics


Spektakulärer NBA-Wechsel: Brown verlässt die Celtics
Spektakulärer NBA-Wechsel: Brown verlässt die Celtics / Foto: © SID/Archiv

NBA-Rekordmeister Boston Celtics hat sich in einem spektakulären Tauschgeschäft offenbar von seinem langjährigen Star Jaylen Brown getrennt. Nach einem Bericht des TV-Senders ESPN wechselt der MVP der NBA-Finals 2024 zu den Philadelphia 76ers, während Paul George den umgekehrten Weg nach Boston antritt. Zudem erhalten die Celtics in dem Deal zwei Erstrunden- und zwei Zweitrunden-Draftpicks. Für Brown endet damit nach zehn Spielzeiten seine Zeit in Boston.

Textgröße ändern:

Brown prägte gemeinsam mit Jayson Tatum über Jahre das Gesicht der Celtics. In neun Spielzeiten bildeten beide eines der erfolgreichsten Duos der Liga, Boston erreichte in Browns zehn Jahren stets die Play-offs, stand sechsmal in den Eastern Conference Finals und zweimal in den NBA Finals. Beim Titelgewinn 2024 wurde Brown als wertvollster Spieler der Finalserie ausgezeichnet. In der vergangenen Saison kam er im Schnitt auf 28,7 Punkte, 6,9 Rebounds und 5,1 Assists pro Spiel und übernahm viel Verantwortung, nachdem Tatum wegen einer Achillessehnenverletzung 66 Partien verpasst hatte.

Dennoch endete die Saison für die Celtics enttäuschend. Boston verspielte in der ersten Play-off-Runde gegen Philadelphia eine 3:1-Führung und schied nach sieben Spielen aus. Celtics-Präsident Brad Stevens hatte Brown zwar als "wichtigen Bestandteil" des Teams bezeichnet, zugleich aber erklärt: "Ich möchte keine Prognosen für die Zukunft abgeben."

Die 76ers erhoffen sich durch Browns Verpflichtung den lange ersehnten Durchbruch in den Play-offs. Gemeinsam mit Joel Embiid sowie den jungen Leistungsträgern Tyrese Maxey und VJ Edgecombe soll der Flügelspieler Philadelphia erstmals seit Jahren über die zweite Play-off-Runde hinausführen.

A.Little--TNT

Empfohlen

"Dummheit": Klopp hält Plädoyer gegen Rassismus

Bundestrainer Jürgen Klopp hat einen flammenden Appell gegen Rassismus und Anfeindungen gegen "seine" Nationalspieler im Netz gehalten. "Es gibt keinen Grund, sich über diese Menschen Gedanken zu machen", sagte der 59-Jährige über Hasskommentare nach der Nations-League-Niederlage gegen Griechenland (0:1) in Augsburg und betonte: "Meine Gedanken kriegen sie nicht."

Auch die Schweiz entzieht Infantino die Unterstützung

Auch in seiner Heimat kann FIFA-Boss Gianni Infantino künftig nicht mehr auf Rückendeckung bei seiner angestrebten Wiederwahl setzen. Wie der Zentralvorstand des Schweizer Fußballverbands (SFV)am Mittwoch bekannt gab, sei beschlossen worden, "die im Juni 2026 erklärte Unterstützung für die Kandidatur von Gianni Infantino für eine weitere Amtszeit als FIFA-Präsident zurückzuziehen".

Gegen Serbien: Klopp bringt weitere Debütanten - Urbig im Tor

Alles neu! Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft wird im Nations-League-Spiel gegen Serbien am Donnerstag (20.45 Uhr/ZDF) in München nicht mehr wiederzuerkennen sein. Nach dem 0:1 gegen Griechenland hat Bundestrainer Jürgen Klopp, der kurzfristig auf den verletzten Nico Schlotterbeck (Sprunggelenk) verzichten muss, seinen Kader nahezu komplett ausgewechselt - seine Startelf für Spiel drei der Nationenliga dürfte er vollständig verändern.

Schlotterbeck erleidet Knöchelverletzung

Nächster Verletzungsschock für Nico Schlotterbeck: Der Innenverteidiger von Borussia Dortmund hat sich beim Abschlusstraining der deutschen Nationalmannschaft für das Nations-League-Spiel gegen Serbien eine Außenbandverletzung im rechten Sprunggelenk zugezogen. Das gab der Deutsche Fußball-Bund (DFB) nach einer MRT-Untersuchung am Mittwoch bekannt.

Textgröße ändern: