The National Times - Sinner verhindert Déjà-vu - Djokovic locker weiter

Sinner verhindert Déjà-vu - Djokovic locker weiter


Sinner verhindert Déjà-vu - Djokovic locker weiter

Keine böse Wiederholung: Topfavorit Jannik Sinner hat ein weiteres sensationelles Zweitrundenaus bei einem Grand Slam vermieden und darf weiter auf die erfolgreiche Titelverteidigung in Wimbledon hoffen. Der italienische Weltranglistenerste zeigte beim Rasenklassiker erneut keine hochklassige Leistung, bewies beim 7:6 (7:4), 7:6 (7:2), 6:4 gegen den Portugiesen Nuno Borges aber in den entscheidenden Momenten Nervenstärke.

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Das galt auch für Grand-Slam-Rekordsieger Novak Djokovic, der beim 6:3, 6:4, 6:2 gegen den zweimaligen Grand-Slam-Finalisten Stefanos Tsitsipas überzeugte und auf der Jagd nach seinem 25. Grand-Slam-Triumph gut aufgelegt wirkte. Der "Djoker" war so locker, dass er in einer Satzpause sogar ein Ballmädchen etwas foppte - und anschließend mit ihr lachte.

"Wenn man so spielt, macht es natürlich großen Spaß. Im dritten Satz ist der Druck dann etwas abgefallen", sagte Djokovic: "Ich fühle mich großartig und bin sehr privilegiert noch immer auf diesem Platz spielen zu dürfen."

Zuvor hatte sich Sinner glücklich über seinen Sieg geäußert. "Es gibt noch ein paar Dinge, die wir verbessern müssen", sagte er: "Wir werden sehen, was auf uns zukommt."

34 Tage nach seinem Schock-K.o. bei den French Open bestritt Sinner sein erst zweites Match auf Rasen in diesem Jahr. Und wie schon bei seinem Fünf-Satz-Sieg zum Auftakt gegen den Serben Miomir Kecmanovic präsentierte er sich auf dem Centre Court weiterhin nicht in Topform, für den Griff nach seinem zweiten Titel in Folge wird er sich steigern müssen. In der dritten Runde trifft der 24-Jährige nun auf den Weltranglisten-81. Jenson Brooksby aus den USA.

Vor den Augen von Golfstar Rory McIlroy, der in der Royal Box saß und dabei sein grünes Masters-Jackett trug, trennte beide Spieler zunächst wenig, Borges hielt gut mit Sinner mit. Erst im dritten Satz riss Sinner das Match etwas konsequenter an sich und verwandelte nach 2:31 Stunden seinen zweiten Matchball.

A.M.Owen--TNT

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