The National Times - Zverev will sich in Wimbledon "die beste Chance geben"

Zverev will sich in Wimbledon "die beste Chance geben"


Zverev will sich in Wimbledon "die beste Chance geben"
Zverev will sich in Wimbledon "die beste Chance geben" / Foto: © SID

Alexander Zverev war überrascht. "Der Rest der deutschen Medien war jetzt beim Fußball, oder?", fragte sich der Hamburger angesichts des fast leeren Pressekonferenzraums von Wimbledon. Aber nein, das krachende WM-Aus der DFB-Elf im Elfmeterschießen gegen Paraguay hatte nichts mit dem zurückhaltenden Interesse an seiner Person zu tun, zeitgleich bestritt Serena Williams ihr vielbeachtetes Comeback auf dem Centre Court. Dagegen kam auch der French-Open-Sieger nach seinem Auftaktsieg an der Church Road nicht an.

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Zverev nahm die Situation mit Humor, nach seinem mühsamen ersten Schritt beim Rasenklassiker machte er einen entspannten Eindruck. "Ich glaube, dass ich generell dieses Jahr besser Tennis spiele als letztes Jahr", sagte Zverev nach dem 6:4, 6:7 (8:10), 7:6 (7:5), 7:6 (7:0) zum Auftakt gegen den Belgier Alexander Blockx. Und auch wenn es sein erstes Match in Wimbledon als Grand-Slam-Gewinner war, habe er dabei "keinen großen Unterschied" zu vergangenen Auftritten auf dem Platz gespürt: "Ich möchte meine Matches immer noch gewinnen, möchte meine Arbeit zu 100 Prozent machen und mir die beste Chance geben."

Zverev hofft, dass er sich nach seinem durchwachsenen Start Schritt für Schritt im Londoner Südwesten steigern kann - anders wird es bei seiner Titeljagd gegen die starke Konkurrenz auch nicht funktionieren. Dass er dabei erst im Finale auf Spieler wie Titelverteidiger Jannik Sinner oder Major-Rekordgewinner Novak Djokovic treffen könnte, blendet Zverev aus.

"Für mich spielt das eigentlich keine Rolle, denn bisher habe ich es noch nicht bis zu diesen Gegnern geschafft", sagte Zverev mit Blick auf seine dürftige Bilanz in Wimbledon: "Für mich geht es darum, mich auf die bevorstehenden Matches zu konzentrieren, um zu diesen Namen zu gelangen. Ich denke, das ist das Wichtigste." Der 29-Jährige ist aber optimistisch, dass ihm das gelingen wird. Schließlich sei es endlich wieder eine Saison, in der "die schwierigen Momente etwas leichterfallen".

Auch seine laufende Nase soll Zverev auf seinem Weg, der endlich weiter als ins Achtelfinale gehen soll, nicht stoppen. "Ich fühle mich gut", sagte Zverev über seine Rasenallergie. So etwas sei "nichts Tödliches, ich werde es überleben. Es wird auch nicht ein Vor- oder Nachteil sein bei diesem Turnier."

In der zweiten Runde trifft Zverev nun auf Valentin Royer. Der Franzose sei "jemand, der die große Bühne relativ gerne hat", sagte der 29-Jährige: "Ich werde mich darauf vorbereiten und ein gutes Match spielen."

F.Lim--TNT

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