The National Times - Historischer Erfolg: DR Kongo im Sechzehntelfinale

Historischer Erfolg: DR Kongo im Sechzehntelfinale


Historischer Erfolg: DR Kongo im Sechzehntelfinale
Historischer Erfolg: DR Kongo im Sechzehntelfinale / Foto: © GETTY IMAGES NORTH AMERICA/SID

Historischer Erfolg für die Demokratische Republik Kongo: Dank einer unwiderstehlichen Aufholjagd sind die Zentralafrikaner erstmals in die K.o.-Runde der Fußball-WM gestürmt. Das Team um Torjäger Yoane Wissa besiegte Turnierneuling Usbekistan am Samstag in Atlanta zum Abschluss der Gruppenphase mit 3:1 (0:1). Bei der zweiten Teilnahme nach dem Vorrundenaus 1974, damals hieß das Land noch Zaire, stehen die Kongolesen im Sechzehntelfinale.

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Wissa (68./Foulelfmeter, 90.+1) mit einem Doppelpack und Joker Fiston Mayele (78.) drehten die Partie und bescherten den Kongolesen den ersten WM-Sieg ihrer Geschichte. Kapitän Eldor Schomurodow (10.) war für Usbekistan erfolgreich. Mit vier Punkten beendeten Wissa und Co., die Portugal und Superstar Cristiano Ronaldo zum Auftakt ein 1:1 abgetrotzt hatten, die Gruppenphase als einer der acht besten Dritten und sicherten so das Weiterkommen. Usbekistan und Trainer Fabio Cannavaro, als Spieler 2006 mit Italien Weltmeister, sind als punktloser Letzter raus.

Mit dem Mute der Verzweiflung legten die Usbeken in Atlanta einen Blitzstart hin. Einen ersten Schomurodow-Treffer (1.) pfiff der deutsche Schiedsrichter Felix Zwayer bei seinem zweiten WM-Einsatz jedoch wegen einer Abseitsstellung zurück. Ein paar Minuten später zauberte der usbekische Kapitän dann: Wunderschön hob Schomurodow den Ball über Kongos Torwart Lionel Mpasi ins Tor.

Die Afrikaner bemühten sich um die schnelle Antwort, der frühere Augsburger Nathanaël Mbuku (17.) erzielte per Fernschuss das vermeintliche 1:1. Doch Zwayer nahm auch diesen Treffer wegen eines Foulspiels in der Entstehung zurück. Die Kongolesen rannten nun an, kamen jedoch nicht durch. Mpasi rettete derweil auf der anderen Seite nach einer gefährlich abgefälschten Flanke von Dostonbek Chomdamow (38.) in höchster Not.

Nach der Pause bot sich ein ähnliches Bild wie zuvor. Die Kongolesen suchten nach ihrer Chance, Usbekistan setzte Nadelstiche. Ein Abschluss von Schomurodow (51.) landete nur auf dem Tornetz. In der Folge drängte die DR Kongo immer stärker: Mbuku zwang Usbekistans Schlussmann Abduvahid Nematov (58.) zu einer Parade, drei Minuten später köpfte Wissa daneben.

Kurz darauf wurde der Stürmer von Newcastle United, dort Teamkollege von Nick Woltemade und Malick Thiaw, von Abdukodir Chusanow im Strafraum zu Fall gebracht. Den folgenden Elfmeter verwandelte der Gefoulte locker selbst. Und Mayele legte nach. Wissa traf zum Endstand.

A.M.Murray--TNT

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