The National Times - Nach "Wahnsinnsstart": Niederlande sichern Gruppensieg

Nach "Wahnsinnsstart": Niederlande sichern Gruppensieg


Nach "Wahnsinnsstart": Niederlande sichern Gruppensieg
Nach "Wahnsinnsstart": Niederlande sichern Gruppensieg / Foto: © SID

Oranje hebt ab: Die Niederlande haben sich bei der Fußball-WM ohne große Mühe den Gruppensieg gesichert. Beim Vorrundenabschluss in Kansas City gewann das Team von Bondscoach Ronald Koeman dank eines frühen Doppelschlags und trotz einer kleinen Schwächephase verdient mit 3:1 (2:0) gegen das zuvor bereits ausgeschiedene Tunesien.

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Ein Eigentor des Frankfurters Ellyes Skhiri (3.) und Sturmtank Brian Brobbey (7.) sorgten früh für klare Verhältnisse. Jan Paul van Hecke (62.) legte nach, zuvor hatte Hazem Mastouri (54.) kurzzeitig für Spannung gesorgt. Die Elftal trifft im Sechzehntelfinale in der Nacht auf Dienstag (03.00 Uhr MESZ) nun im mexikanischen Monterrey auf Marokko, WM-Halbfinalist von 2022. Anschließend würde im Achtelfinale Co-Gastgeber Kanada oder Südafrika warten, ein möglicher Viertelfinalgegner ist Deutschland.

Für Tunesien und "Feuerwehrtrainer" Hervé Renard, der nach der deutlichen Auftaktniederlage gegen Schweden (1:5) für Sabri Lamouchi übernommen hatte, endete das XXL-Turnier mit einer weiteren Enttäuschung. Für die Nordafrikaner geht es bei der siebten WM-Teilnahme zum siebten Mal vorzeitig nach Hause.

Meteorologen hatten für den Donnerstagabend (Ortszeit) schwere Gewitter und Starkregen über dem offenen Arrowhead Stadium vorhergesagt. Der Fanmarsch am Vormittag war davon nicht betroffen, laut lokalen Medien zogen über 20.000 Oranje-Anhänger angeführt von den beiden legendären Partybussen stimmungsvoll durch die Innenstadt. Pünktlich eine Stunde vor Anpfiff war auch die Gewittergefahr vorüber.

Koeman nahm nach dem überzeugenden 5:1 gegen Schweden nur eine Änderung an seiner Startelf vor, brachte Nathan Aké anstelle des früheren Wolfsburgers Micky van de Ven. Sein Team wolle "das Turnier gewinnen", erst einmal ging es aber darum, als Gruppensieger im Sechzehntelfinale Brasilien aus dem Weg zu gehen.

Und daran ließ seine Mannschaft von Beginn an keine Zweifel. Nach etwas mehr als zwei Minuten stolperte Tunesiens Kapitän Skhiri eine scharfe Hereingabe von Denzel Dumfries ins eigene Tor, fünf Minuten später verlängerte Kapitän Virgil van Dijk einen Freistoß auf Brobbey, der zu seinem dritten Turniertreffer einschob. Ein "Wahnsinnsstart", schrieb De Telegraaf.

Von Tunesien um den Berliner Rani Khedira, der in die Startelf zurückgekehrt war, kam nicht viel. Aber auch der Favorit schaltete nach der frühen Führung mehrere Gänge zurück, Schiedsrichterin Katia García aus Mexiko erlebte bei ihrem WM-Debüt eine ruhige erste Halbzeit.

Nach dem Seitenwechsel hielt Tunesien deutlich besser dagegen - und kam per Kopf zum Anschluss. Doch van Hecke stellte den alten Abstand wieder her. Und Oranje sparte Kräfte für die K.o.-Phase.

A.M.James--TNT

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