The National Times - Biathlon: Russen und Belarussen weiter ausgeschlossen

Biathlon: Russen und Belarussen weiter ausgeschlossen


Biathlon: Russen und Belarussen weiter ausgeschlossen
Biathlon: Russen und Belarussen weiter ausgeschlossen / Foto: © SID

Die russischen und belarussischen Biathleten werden die kommende Weltcup-Saison wohl verpassen. Der Vorstand des Weltverbandes IBU sprach die Empfehlung aus, dass russische und belarussische Sportler sowie Offizielle auch weiterhin nicht an internationalen Wettkämpfen teilnehmen dürfen. Der IBU-Kongress muss den Vorschlag im Rahmen seiner Sitzung vom 15. bis 18. September in Salzburg noch absegnen.

Textgröße ändern:

Mit der Suspendierung solle angesichts des Angriffskrieges auf die Ukraine "die Sicherheit der Athleten und die Integrität der IBU-Wettbewerbe" geschützt werden. Vor einer Rückkehr müssten die beiden Teams nachweisen, "dass sie die Ziele und Grundsätze der IBU uneingeschränkt unterstützen und fördern". Dazu gehöre, dass sich die komplette Mannschaft klar vom Krieg distanziere und sich niemand "aktiv" für das russische Militär engagiere.

Falls diese Bedingungen aus Sicht des IBU-Vorstandes erfüllt sind, kann die verhängte Suspendierung vorläufig aufgehoben werden. Der russische sowie der belarussische Verband haben nun bis zum Kongress Zeit, eine Stellungnahme abzugeben.

M.Davis--TNT

Empfohlen

"Maßnahmen ergreifen": Auch die FA prüft den City-Skandal

Nach dem Schuldspruch im Finanzskandal um Manchester City durch die Premier League schaltet sich nun auch der englische Fußball-Verband FA in den Fall ein. "Die Entscheidung der unabhängigen Kommission hat erhebliche Auswirkungen auf die Integrität des Spiels", erklärte die FA in einer Stellungnahme am Freitag: "Wir prüfen die Entscheidung und ihre Folgen derzeit sorgfältig und werden gegebenenfalls entsprechende Maßnahmen ergreifen."

Eishockey: Reindl neuer IIHF-Präsident

Franz Reindl hat es im zweiten Anlauf geschafft und ist neuer Präsident des Eishockey-Weltverbandes IIHF. Der 71-Jährige, 2021 bei der Wahl gescheitert, erhielt am Freitag beim Kongress auf Teneriffa die meisten Stimmen. Reindl setzte sich gegen ursprünglich acht andere Kandidaten durch, er ist der erst zweite deutsche IIHF-Präsident nach Günther Sabetzki (1975 bis 1994).

Mehr als zehn Millionen sehen ersten Klopp-Sieg

Auch der erste Erfolg unter neuer Führung wird ein Quotenhit: Beim Premierensieg von Bundestrainer Jürgen Klopp hat die deutsche Fußball-Nationalmannschaft dem ZDF eine starke Einschaltquote beschert. Den 2:0-Sieg über Serbien verfolgten am Donnerstagabend im Schnitt 10,79 Millionen Menschen und damit nur etwas weniger als die Niederlage vier Tage zuvor gegen Griechenland (10,97 Millionen/ARD).

City-Skandal: Droht auch Ärger mit dem Finanzamt?

Manchester City droht nach dem Schuldspruch durch die Premier League im Finanzskandal nun offenbar auch Ärger mit dem Finanzamt. Die Erkenntnisse aus dem Verfahren gegen den Klub sollen nach Ansicht der Vorsitzenden eines parteiübergreifenden Ausschusses britischer Abgeordneter von der Steuerbehörde HM Revenue and Customs (HMRC) geprüft werden.

Textgröße ändern: