The National Times - Trauer um Segler Dalin: Sieger der Vendée Globe verstorben

Trauer um Segler Dalin: Sieger der Vendée Globe verstorben


Trauer um Segler Dalin: Sieger der Vendée Globe verstorben
Trauer um Segler Dalin: Sieger der Vendée Globe verstorben / Foto: © SID

Große Trauer um den französischen Segelstar Charlie Dalin: Der Sieger der Vendée Globe ist im Alter von 42 Jahren einem Krebsleiden erlegen. Dies teilte Dalins Familie der Nachrichtenagentur AFP mit.

Textgröße ändern:

"Mit tiefer Trauer geben meine Familie und ich den Tod meines Mannes Charlie Dalin bekannt, der nach langer Krankheit verstorben ist", schrieb seine Frau Perrine Le Pape in einer Mitteilung. In den kommenden Tagen werde ihm die letzte Ehre erwiesen, fügte sie hinzu und bat darum, "die Privatsphäre" der Angehörigen des Seglers zu respektieren.

Im Herbst war bekannt geworden, dass Dalin seinen Triumph bei der vergangenen Vendée Globe unter dramatischen Umständen errungen hatte. Er teilte mit, dass er schon während der Weltumsegelung an einer seltenen Krebsform litt. Bereits im Herbst 2023 sei ein gastrointestinaler Stromatumor, ein Tumor am Dünndarm, der normalerweise erst bei Menschen über 60 Jahren auftritt, festgestellt worden. Dennoch gewann Dalin die Weltumseglung in etwas mehr als 64 Tagen.

"Wenn die Ärzte Zweifel gehabt hätten, wäre ich nicht gefahren. Ich hätte kein Risiko gegenüber meiner Frau und meinem Sohn in Kauf genommen. Segeln ist mein Beruf – sie waren froh, dass ich wieder hinaus aufs Meer gefahren bin", sagte Dalin damals. Wenige Wochen nach seiner Rückkehr an Land wurde er operiert, nachdem der Tumor gewachsen war. "Der Operationstermin wäre in etwa derselbe gewesen, auch wenn ich nicht gefahren wäre", erklärte Dalin, der es "oft geschafft hat, die Krankheit zu vergessen", während er um die Welt segelte.

S.O'brien--TNT

Empfohlen

Umgang mit Vorwürfen: Becker rät Zverev zu mehr Offenheit

Tennis-Ikone Boris Becker hat French-Open-Sieger Alexander Zverev nach dessen abgebrochenem Interview mit der L'Équipe geraten, seine Vergangenheit offener zu thematisieren. "Du kannst als Superstar im Tennis - und das ist Sascha Zverev jetzt - nicht so tun, als gäbe es dein Privatleben nicht", sagte Becker in seinem gemeinsamen Podcast mit Ex-Spielerin Andrea Petkovic.

Doppelpartnerin verletzt: Williams-Comeback in London beendet

Das Comeback der Tennisikone Serena Williams hat in London frühzeitig ein Ende gefunden. Nach dem überzeugenden Auftakterfolg musste die 44 Jahre alte US-Amerikanerin ihre Teilnahme beim WTA-Turnier im Queen's Club aufgrund einer Verletzung ihrer Doppelpartnerin Victoria Mboko zurückziehen. Das gaben die Turnierveranstalter bekannt.

FIS-Präsident Eliasch abgewählt - Ospelt Nachfolger

Die Ära des umstrittenen FIS-Präsidenten Johan Eliasch ist nach fünf Jahren Geschichte. Der schwedisch-britische Unternehmer (64) verlor am Donnerstag auf dem Kongress des Internationalen Ski- und Snowboardverbandes in Belgrad die Wahl um das höchste Amt mit 64:65 Stimmen gegen Alexander Ospelt. Der Liechtensteiner war der einzige Gegenkandidat.

Bundesregierung begrüßt deutsche WM-Bewerbung

Sportstaatsministerin Christiane Schenderlein hat eine mögliche deutsche Bewerbung um die Ausrichtung der Fußball-WM 2038 oder 2042 ausdrücklich begrüßt. "Grundsätzlich freuen wir uns über diesen Schritt. Wir sind ein Land, welches stark darin ist, große Sportveranstaltungen zu organisieren", sagte Schenderlein im Frühstart von RTL und ntv: "Deutschland hat das in den letzten Jahren immer wieder auch unter Beweis gestellt. Zum Beispiel bei der EURO 2024".

Textgröße ändern: