The National Times - Nach zwei WM-Blamagen: Goretzka brennt auf Wiedergutmachung

Nach zwei WM-Blamagen: Goretzka brennt auf Wiedergutmachung


Nach zwei WM-Blamagen: Goretzka brennt auf Wiedergutmachung
Nach zwei WM-Blamagen: Goretzka brennt auf Wiedergutmachung / Foto: © SID

Fußball-Nationalspieler Leon Goretzka brennt nach den beiden WM-Blamagen 2018 und 2022 auf Wiedergutmachung. "Das möchte man natürlich gerade rücken. Die Erinnerung daran belastet einen eigentlich nicht, aber natürlich spürt man es in der Gegenwart, dass einfach die Euphorie, dass die Nähe zu den Fans und auch vielleicht der Zuspruch der Fans nicht mehr so ist", sagte Goretzka im Interview mit dem Weltverband FIFA.

Textgröße ändern:

Beim XXL-Turnier in den USA, Mexiko und Kanada wolle man den verspielten Kredit bei den Anhängern "natürlich zurückverdienen". Das sei eigentlich seine "persönliche größte Motivation und so geht es auch der ganzen Mannschaft", versicherte der Münchner.

In Russland und Katar war der viermalige Weltmeister jeweils in der Vorrunde gescheitert. "Natürlich kann und sollte man aus Fehlern lernen. Und trotzdem hilft es uns nicht, wenn wir jetzt viel darüber reden und nachdenken. Wir wollen einfach nach vorne gucken und diese Chance nutzen, die sich uns jetzt bietet", sagte Goretzka.

Trotz der jüngsten neun Siege in Serie startet die DFB-Auswahl nicht als Favorit in die WM. "Die Situation ist ein Stück weit eine andere als in den Turnieren davor. Ich habe jetzt nicht das Gefühl, dass wir im Kreise der Top-Favoriten dazugehören. So ehrlich müssen wir sein", sagte Goretzka, fügte aber an: "Ich wäre lieber Topfavorit. Das kenne ich aus dem Verein gut und dann sind die Chancen am höchsten, dass man es auch zieht."

Der 31-Jährige verspürt aber "zu Recht eine sehr hohe Erwartungshaltung an uns als Fußballnation". Man habe schließlich "Topstars bei uns in der Mannschaft und ich glaube, wenn wir alle fit sind und uns alle in einer guten Form befinden, dann können wir auf dem Turnier schon einiges leisten und einiges erreichen".

S.Clarke--TNT

Empfohlen

Trump schaut zu: Knicks kassieren erste Pleite im NBA-Finale

Buhrufe für Donald Trump, Heimpleite für New York: An einem enttäuschenden Abend haben die Knicks beim Besuch des US-Präsidenten im dritten NBA-Finale die erste Niederlage gegen die San Antonio Spurs kassiert und einen schweren Rückschlag im Kampf um ihren dritten Titel erlitten. Nach dem 111:115 im Madison Square Garden steht es in der Best-of-seven-Serie 2:1, am Mittwoch (Ortszeit) folgt Spiel vier, das erneut in der Ostküsten-Metropole stattfinden wird.

Oberstdorf hofft auf WM-Zuschlag: "Eine Chance"

Ganz Oberstdorf blickt am Mittwoch nach Belgrad: Die Wintersport-Hochburg im Allgäu macht sich große Hoffnungen auf den Zuschlag für die Nordische Ski-WM 2031. "Es wäre eine große Wertschätzung und eine Chance, die WM wieder austragen zu dürfen", sagt der aus Oberstdorf stammende Skispringer Karl Geiger vor der Abstimmung auf dem FIS-Kongress in der serbischen Hauptstadt.

Auf Nowitzkis Spuren? Steinbach hofft auf NBA-Karriere

Mit den ganz Großen hat Hannes Steinbach schon zusammen gespielt. Wie bekannt sein damaliger Mitspieler war, wurde dem deutschen Basketball-Talent aber erst später bewusst. Mit Dirk Nowitzki habe er "mal ein, zwei Bälle auf den Korb im Hinterhof geworfen", erklärte Steinbach in einer Medienrunde. Viele Jahre später könnte auch der Weg des 20-Jährigen aus Würzburg in die NBA führen.

Buhrufe gegen Donald Trump bei Basketball-Finalspiel in New York

So hatte sich Donald Trump seinen Besuch bei einem Basketball-Finalspiel in New York bestimmt nicht vorgestellt: Während vor dem Spiel am Montagabend die Nationalhymne erklang, wurde auf der Großleinwand der US-Präsident eingeblendet - und das Publikum reagierte mit lauten Buh-Rufen. Trump ist in New York geboren, er gilt als Fan des Teams der New York Knicks. Diese stehen im diesjährigen Finale der Basketball-Liga NBA den San Antonio Spurs gegenüber.

Textgröße ändern: