The National Times - Giro: Kuss gewinnt Königsetappe - Vingegaard vor Gesamtsieg

Giro: Kuss gewinnt Königsetappe - Vingegaard vor Gesamtsieg


Giro: Kuss gewinnt Königsetappe - Vingegaard vor Gesamtsieg
Giro: Kuss gewinnt Königsetappe - Vingegaard vor Gesamtsieg / Foto: © SID

Der amerikanische Radprofi Sepp Kuss hat die Königsetappe beim 109. Giro d'Italia gewonnen und damit eine große persönliche Sammlung komplettiert. Der 31-Jährige, beim Team Visma-Lease a Bike Helfer des Top-Favoriten Jonas Vingegaard, entschied am Freitag das 19. Teilstück für sich. Nach schwierigen 151 km mit Start in Feltre und Bergankunft in Alleghe kam er 13 Sekunden vor dem Kanadier Derek Gee-West (Lidl-Trek) ins Ziel. Nach seinen Etappensiegen bei der Vuelta und bei der Tour de France feierte Kuss nun auch erstmals einen Tageserfolg beim Giro.

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"Ich habe davon immer geträumt", sagte Kuss, "aber in jedem Jahr, in dem es nicht geklappt hat, dachte ich, dass es immer schwieriger wird. Es ist unglaublich."

Vingegaard fährt bei seinem Debüt bei der Italien-Rundfahrt indes weiter dem Gesamtsieg entgegen. Der Däne wurde im Nordosten Italiens Fünfter (+0:39), er geht mit einem Vorsprung von 4:03 Minuten auf den Österreicher Felix Gall (Decathlon-CMA CGM) in die letzte Bergetappe am Samstag.

Der dreifache Etappensieger Jhonatan Narváez musste am Freitag aufgeben. Wie sein Rennstall UAE Emirates-XRG mitteilte, war der Ecuadorianer am Donnerstag auf dem Rückweg zum Teambus leicht gestürzt. Die Verletzungen, die nicht detailliert genannt wurden, hätten ihn nun am Freitag auf der Etappe mit fast 5000 Höhenmetern zu stark beeinträchtigt, so das Team weiter. Mit der Aufgabe platzte auch der Traum des 29-jährigen Narváez vom Punktetrikot, dieses hat nun der Franzose Paul Magnier praktisch sicher.

Am Samstag steht noch eine weitere schwere Bergetappe auf dem Programm, über 200 Kilometer geht es von Gemona del Friuli hoch nach Piancavallo. Der Aufstieg in den Wintersportort, ein Berg der ersten Kategorie, muss dabei gleich zweimal bewältigt werden: Einmal gut 40 Kilometer vor dem Ziel, dann noch einmal bei der Bergankunft. Am Sonntag endet die Italien-Rundfahrt in Rom mit einer sprinterfreundlichen Ankunft.

M.A.Walters--TNT

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