The National Times - Zum elften Mal: Handballer verlieren erneut gegen Dänemark

Zum elften Mal: Handballer verlieren erneut gegen Dänemark


Zum elften Mal: Handballer verlieren erneut gegen Dänemark
Zum elften Mal: Handballer verlieren erneut gegen Dänemark / Foto: © picture-alliance/dpa/SID

Der Dänemark-Fluch hält für Deutschlands Handballer an. Das Team von Bundestrainer Alfred Gislason verlor den zweiten Teil des Länderspiel-Doppelpacks gegen den nicht bestbesetzten Olympiasieger, Welt- und Europameister 29:31 (16:17) und wartet nun schon seit zehn Jahren und elf Spielen gegen die Dänen auf einen Erfolg. Acht Monate vor dem Start der Heim-WM ist die Übermannschaft für Deutschland nicht zu bezwingen - trotz der Abwesenheit von Welthandballer Mathias Gidsel und Abwehrchef Magnus Saugstrup.

Textgröße ändern:

Die beiden Stars fehlten den Dänen planmäßig, Torhüter Emil Nielsen nahm auf der Bank Platz. Schon am Freitag hatte es in Kopenhagen eine Niederlage gegeben (28:36). Deutschland hielt lange mit dem Favoriten mit. Torhüter Andreas Wolff überzeugte mit neun Paraden in der ersten Hälfte, Spielmacher Juri Knorr mit acht Treffern als bester Werfer. Doch Dänemark behielt in eng umkämpften Schlussminuten die Nerven.

Nach dem Saisonendspurt in den Klubs geht es für die Handballer in die Sommerpause. Am 10. Juni werden die WM-Gruppen in München ausgelost, die nächsten Länderspiele finden im Herbst statt. Am 5. November (20.30 Uhr) trifft Deutschland im Rahmen der EM-Qualifikation in der Berliner Uber Arena auf Belgien, am Wochenende danach geht es in die Slowakei.

Am WM-Finalort Köln stand der zweite Test binnen drei Tagen im Zeichen des im Januar beginnenden Heim-Turniers. Bei der 30. Männer-Weltmeisterschaft startet die deutsche Mannschaft in München und wird ab der Hauptrunde in Köln zu sehen sein.

Nach der Niederlage von Kopenhagen wollte die DHB-Auswahl insbesondere die von Gislason monierten "dummen Fehler" abstellen und offensiv effizienter auftreten. Es gelang zunächst. Angepeitscht von 19.750 Fans in der ausverkauften Lanxess Arena zeigte Deutschland eine ansprechende erste Hälfte. Nach einem Ballgewinn und dem Treffer ins leere Tor durch Miro Schluroff zum 8:7 (10.) spielte Deutschland von vorn. Torhüter Wolff gab mit mehreren Paraden, darunter ein Siebenmeter, Sicherheit.

Doch zwei schnelle Ballverluste (24./25.) sorgten für Raunen und den Führungswechsel. Dänemark ging mit einer knappen Führung in die Pause. "Grundsätzlich spielen wir eine sehr gute erste Halbzeit, berauben uns dann innerhalb von wenigen Minuten mit technischen Fehlern in einer besseren Halbzeit-Situation", analysierte Teammanager Benjamin Chatton zur Pause.

Nach dem Seitenwechsel zogen die Gäste schnell auf vier Tore davon (38.), doch Justus Fischer glich zum 25:25 aus (45.). Im Tor überzeugte nun David Späth. Einen Siebenmeter gegen Emil Jakobsen parierte er (47.), einen weiteren warf der Däne an die Latte (48.). Es entwickelte sich eine spannende Schlussphase.

E.Reid--TNT

Empfohlen

Starker Auftakt in Peking: Zverev überrascht sich selbst

Alexander Zverev ließ sich ausgiebig feiern, verschenkte seine Handtücher an einige kreischende Fans und ging dann zufrieden zum Interview. "Ich bin wirklich überrascht und glücklich, wie ich heute gespielt habe", sagte der Weltranglistenzweite nach seinem erfolgreichen Auftakt in Peking: "Ich bin erst vor zwei Tagen aus Europa angekommen und da liegen doch einige Zeitzonen dazwischen."

"Lefty"-Experte Zverev schlägt zu: Souverän gegen Norrie

Der "Lefty-Experte" hat wieder zugeschlagen: Alexander Zverev hat beim ATP-Turnier in Peking einen souveränen Start hingelegt - und einmal mehr seine Qualitäten in den Duellen mit Linkshändern ausgespielt. Der French-Open- und US-Open-Sieger setzte sich am Donnerstag mit 7:6 (7:1), 6:4 gegen den Briten Cameron Norrie durch.

City-Skandal: UEFA will sich vorerst nicht äußern

Die Europäische Fußball-Union (UEFA) will sich vorerst nicht zum Finanzskandal um den englischen Topklub Manchester City äußern. Das bestätigte ein Sprecher dem SID am Donnerstag. Zuvor hatten die neuerlich aufgekommenen Vorwürfe gegen den früheren UEFA-Generalsekretär und heutigen FIFA-Präsidenten Gianni Infantino in Zusammenhang mit dem Fall für Aufsehen gesorgt.

Weikert tritt nicht mehr an: DOSB sucht neuen Präsidenten

Nach der Entscheidung über den deutschen Bewerber für Olympische und Paralympische Spiele steht beim Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) die nächste wichtige Frage an: Präsident Thomas Weikert wird bei der Mitgliederversammlung am 5. Dezember in Frankfurt am Main nicht für eine weitere Amtszeit kandidieren. Das teilte Weikert am Donnerstag in einem offenen Brief auf der Website des DOSB mit.

Textgröße ändern: