The National Times - kicker: Zeichen für Neuer-Comeback beim DFB "mehren sich"

kicker: Zeichen für Neuer-Comeback beim DFB "mehren sich"


kicker: Zeichen für Neuer-Comeback beim DFB "mehren sich"
kicker: Zeichen für Neuer-Comeback beim DFB "mehren sich" / Foto: © SID

Es wäre eine völlig überraschende, spektakuläre Rolle rückwärts aller Beteiligter: Entgegen monatelanger Dementi könnte der frühere Weltmeister Manuel Neuer nun angeblich doch ein Comeback in der deutschen Fußball-Nationalmannschaft feiern. Das berichtet jedenfalls der kicker. Demnach "mehren sich" die Anzeichen auf eine Rückkehr des einstigen Kapitäns in die DFB-Auswahl zur WM im Sommer.

Textgröße ändern:

Das Thema wurde und werde "intern weit intensiver und kontroverser diskutiert, als es der Bundestrainer nach außen hin darstellen mag", heißt es im Fachmagazin. Und weiter: Auch bei Neuers Klub FC Bayern "ist man sich dessen bewusst".

Bundestrainer Julian Nagelsmann und Neuer hatten sich zu einem möglichen Comeback des nach der Heim-EM 2024 zurückgetretenen Torhüters stets glaubhaft abwehrend geäußert. Erst kürzlich sagte der Bundestrainer: "Noch mal: Manu ist zurückgetreten, aus freien Stücken, das hat er mehrfach wiederholt und deswegen ist es gar nicht so sinnvoll, darüber stetig zu diskutieren."

Neuer selbst hatte Anfang April betont: "Wir brauchen das Thema überhaupt nicht aufzumachen. (...) Ich habe meine Sachen gesagt und konzentriere mich hier auf den FC Bayern." Auch Oliver Baumann, der von Nagelsmann als Vertreter des verletzten Neuer-Nachfolgers Marc-André ter Stegen zur Nummer eins für die WM erklärt worden war, hatte wiederholt genervt auf das Thema reagiert. "Jeder hat seinen Senf dazugegeben", meinte er.

Nagelsmann wird seinen WM-Kader am 21. Mai in Frankfurt bekanntgeben. Bereits am Montag musste er eine erste, 55 Namen umfassende Liste mit mindestens fünf Torhütern beim Weltverband FIFA melden. Laut kicker "darf man davon ausgehen, dass Neuers Name ebenso darauf steht wie der von Baumann", Alexander Nübel, Finn Dahmen und Neuers Bayern-Erbe Jonas Urbig.

Zumindest Nübel wird Nagelsmann am Samstag (15.30 Uhr/Sky) beim Bundesliga-Finale noch einmal im Stadion beobachten. Der Bundestrainer hat sich für das Spiel zwischen Eintracht Frankfurt und Nübels VfB Stuttgart angekündigt.

Danach wird er im Aktuellen Sportstudio des ZDF zu Gast sein. Dort hatte er im Dezember 2023 schon einmal ein überraschendes Comeback zumindest als "interessanten Gedanken" bezeichnet: Das von Toni Kroos, der für die Heim-EM wenige Monate später dann tatsächlich zurückkam.

A.M.James--TNT

Empfohlen

Boxen: Kabayel verteidigt WM-Titel im Düsseldorfer Stadion

Stadion statt Arena, Düsseldorf statt Oberhausen: Der deutsche Box-Weltmeister Agit Kabayel bekommt für seine erste Titelverteidigung die ganz große Bühne. Wie der übertragende Streaminganbieter DAZN zusammen mit Promoter Queensberry am Donnerstag mitteilte, tritt der 34 Jahre alte Schwergewichtler am 28. November im Düsseldorfer Fußballstadion gegen den ungeschlagenen Albaner Nelson Hysa (42) an. Kabayel steigt in der Merkur Spiel-Arena dann vor über 50.000 Zuschauern erstmals als WBC-Champion in den Ring und will seinen Gürtel erfolgreich verteidigen.

Starker Auftakt in Peking: Zverev überrascht sich selbst

Alexander Zverev ließ sich ausgiebig feiern, verschenkte seine Handtücher an einige kreischende Fans und ging dann zufrieden zum Interview. "Ich bin wirklich überrascht und glücklich, wie ich heute gespielt habe", sagte der Weltranglistenzweite nach seinem erfolgreichen Auftakt in Peking: "Ich bin erst vor zwei Tagen aus Europa angekommen und da liegen doch einige Zeitzonen dazwischen."

"Lefty"-Experte Zverev schlägt zu: Souverän gegen Norrie

Der "Lefty-Experte" hat wieder zugeschlagen: Alexander Zverev hat beim ATP-Turnier in Peking einen souveränen Start hingelegt - und einmal mehr seine Qualitäten in den Duellen mit Linkshändern ausgespielt. Der French-Open- und US-Open-Sieger setzte sich am Donnerstag mit 7:6 (7:1), 6:4 gegen den Briten Cameron Norrie durch.

City-Skandal: UEFA will sich vorerst nicht äußern

Die Europäische Fußball-Union (UEFA) will sich vorerst nicht zum Finanzskandal um den englischen Topklub Manchester City äußern. Das bestätigte ein Sprecher dem SID am Donnerstag. Zuvor hatten die neuerlich aufgekommenen Vorwürfe gegen den früheren UEFA-Generalsekretär und heutigen FIFA-Präsidenten Gianni Infantino in Zusammenhang mit dem Fall für Aufsehen gesorgt.

Textgröße ändern: