The National Times - Aus München zum HSV: Krüger wird Nachfolgerin von Kuntz

Aus München zum HSV: Krüger wird Nachfolgerin von Kuntz


Aus München zum HSV: Krüger wird Nachfolgerin von Kuntz
Aus München zum HSV: Krüger wird Nachfolgerin von Kuntz / Foto: © picture-alliance/SID

Der Hamburger SV hat Kathleen Krüger als Nachfolgerin von Stefan Kuntz verpflichtet. Wie der Bundesligist am Dienstag mitteilte, wechselt die 40-Jährige im Sommer von Bayern München an die Elbe und wird neue Sportvorständin bei den Hanseaten. Über die Vertragsdauer machte der HSV keine Angaben.

Textgröße ändern:

Krüger vereine "sportliche Kompetenz, strategisches Denken und eine hohe Kommunikationsfähigkeit und wird künftig die Gesamtverantwortung für den sportlichen Bereich des HSV tragen", sagte HSV-Aufsichtsratsboss Michael Papenfuß. Krüger wird den Klub auf operativer Ebene mit Eric Huwer anführen, der unter anderem die Finanzen verantwortet. Beim Branchenführer aus München hatte sie sich nach ihrer sportlichen Karriere als Teammanagerin einen Namen gemacht und arbeitete zuletzt als Leiterin Organisation und Infrastruktur beim Rekordmeister.

Krügers Schritt zum HSV, der nach dem Aufstieg den Klassenerhalt schon vor dem letzten Spieltag sicher hat und in der Bundesliga langfristig eine gute Rolle spielen will, hatte sich in den vergangenen Tagen bereits angekündigt. Zuvor waren unter anderem auch eine mögliche Beförderung von Kaderplaner Claus Costa sowie der Name des Ex-BVB-Sportdirektors Sebastian Kehl öffentlich diskutiert worden - doch die Wahl fiel auf Krüger.

Es sei "ein echtes Privileg, den Hamburger SV, einen der ganz großen Namen im deutschen Fußball, künftig auf sportlicher Ebene entscheidend mitprägen zu dürfen", sagte Krüger: "Ich habe die positive Entwicklung des Klubs in den vergangenen Jahren mit großer Aufmerksamkeit und hoher Anerkennung für das zuletzt Erreichte verfolgt."

Eine Frau auf einem Vorstandsposten bei dem Traditionsklub ist kein Novum: Katja Kraus gehörte von 2003 bis 2011 zur Führungsetage der "Rothosen" als damals erste Frau im Vorstand eines Fußball-Bundesligisten.

Kuntz hatte seinen Job beim HSV Anfang des Jahres beendet. Die Trennung sorgte im Nachgang für laute Nebengeräusche. Nun soll Krüger entscheidende Impulse zur Weiterentwicklung der ambitionierten Hamburger setzen.

Lewis--TNT

Empfohlen

Boxen: Kabayel verteidigt WM-Titel im Düsseldorfer Stadion

Stadion statt Arena, Düsseldorf statt Oberhausen: Der deutsche Box-Weltmeister Agit Kabayel bekommt für seine erste Titelverteidigung die ganz große Bühne. Wie der übertragende Streaminganbieter DAZN zusammen mit Promoter Queensberry am Donnerstag mitteilte, tritt der 34 Jahre alte Schwergewichtler am 28. November im Düsseldorfer Fußballstadion gegen den ungeschlagenen Albaner Nelson Hysa (42) an. Kabayel steigt in der Merkur Spiel-Arena dann vor über 50.000 Zuschauern erstmals als WBC-Champion in den Ring und will seinen Gürtel erfolgreich verteidigen.

Starker Auftakt in Peking: Zverev überrascht sich selbst

Alexander Zverev ließ sich ausgiebig feiern, verschenkte seine Handtücher an einige kreischende Fans und ging dann zufrieden zum Interview. "Ich bin wirklich überrascht und glücklich, wie ich heute gespielt habe", sagte der Weltranglistenzweite nach seinem erfolgreichen Auftakt in Peking: "Ich bin erst vor zwei Tagen aus Europa angekommen und da liegen doch einige Zeitzonen dazwischen."

"Lefty"-Experte Zverev schlägt zu: Souverän gegen Norrie

Der "Lefty-Experte" hat wieder zugeschlagen: Alexander Zverev hat beim ATP-Turnier in Peking einen souveränen Start hingelegt - und einmal mehr seine Qualitäten in den Duellen mit Linkshändern ausgespielt. Der French-Open- und US-Open-Sieger setzte sich am Donnerstag mit 7:6 (7:1), 6:4 gegen den Briten Cameron Norrie durch.

City-Skandal: UEFA will sich vorerst nicht äußern

Die Europäische Fußball-Union (UEFA) will sich vorerst nicht zum Finanzskandal um den englischen Topklub Manchester City äußern. Das bestätigte ein Sprecher dem SID am Donnerstag. Zuvor hatten die neuerlich aufgekommenen Vorwürfe gegen den früheren UEFA-Generalsekretär und heutigen FIFA-Präsidenten Gianni Infantino in Zusammenhang mit dem Fall für Aufsehen gesorgt.

Textgröße ändern: