The National Times - HBL von 2023 bis 2029 auf Seifert-Plattform zu sehen

HBL von 2023 bis 2029 auf Seifert-Plattform zu sehen


HBL von 2023 bis 2029 auf Seifert-Plattform zu sehen
HBL von 2023 bis 2029 auf Seifert-Plattform zu sehen / Foto: © FIRO/SID

Die Vergabe der Medienrechte der Handball-Bundesliga (HBL) an die neue Streaming-Plattform von S Nation Media ist perfekt. Wie erwartet sicherte sich das vom ehemaligen DFL-Chef Christian Seifert mitgegründete Unternehmen die Genehmigung zur audiovisuellen Verwertung aller Spiele der Bundesliga und 2. Bundesliga sowie des DHB-Pokals und des Supercup von der Saison 2023/24 bis einschließlich 2028/29.

Textgröße ändern:

Nach Informationen des Magazins Spiegel investiert S Nation Media rund 115 Millionen Euro in sein Handball-Projekt, 60 Millionen davon fließen als Lizenzentgelt an die HBL. In der offiziellen Verlautbarung vom Mittwoch werden keine Summen genannt.

Eine Erstliga-Partie pro Spieltag wird der zum Axel-Springer-Verlag gehörende Sender Bild TV frei empfangbar übertragen. Auch eine Begegnung der 2. Bundesliga wird an jedem Spieltag frei empfangbar zu sehen sein, hier steht die Plattform noch nicht fest. Zudem plane "S Nation Media, eine Sublizenz für ausgewählte Live-Spiele und zusammenfassende Berichterstattung an ARD und ZDF zu vergeben", hieß es in der Mitteilung. Derzeit zeigt noch Sky die deutsche Eliteliga.

"Mit der Vergabe unserer Medienrechte an S Nation Media entwickeln wir unsere mediale Präsenz und auch unsere Geschäftsmodelle substanziell weiter. Abseits der wichtigen Live-Präsenz ist der Aufbau zusätzlicher Reichweite auf den eigenen digitalen Kanälen von entscheidender Bedeutung", sagte HBL-Geschäftsführer Frank Bohmann: "Die Vereinbarung mit S Nation Media garantiert uns Zugriff auf sehr viel mehr Spielszenen und auf andere hochwertig produzierte Inhalte."

Seifert sagte: "Handball ist ein sehr populärer Sport in Deutschland, die HBL die stärkste Liga der Welt, und in den nächsten Jahren stehen herausragende internationale Turniere an, die in Deutschland ausgetragen werden. Das sind beste Voraussetzungen, um den Handball-Sport auf ein neues Niveau der Wahrnehmung und Wertschätzung zu heben."

Bereits Anfang Mai war bekannt geworden, dass die Partien der Volleyball Bundesliga (VBL) künftig bei S Nation Media zu sehen sein werden. Gleiches gilt für die Basketball Bundesliga (BBL) und die Tischtennis-Bundesliga.

O.Nicholson--TNT

Empfohlen

Draisaitl trifft zweimal: Oilers feiern spektakulären Sieg

Der Auftaktpleite folgt der erste Saisonsieg - und das auf spektakuläre Weise: Die Edmonton Oilers um den deutschen Eishockeystar Leon Draisaitl haben im zweiten Spiel der neuen NHL-Saison ein Schützenfest gefeiert und gegen die Vancouver Canucks mit 9:7 gewonnen. Draisaitl trug zwei Tore und einen Assist bei, der ins Team zurück beorderte deutsche Nationalspieler Joshua Samanski stand bei dem Erfolg ebenfalls auf dem Eis. Allerdings musste das Team nach zwischenzeitlich deutlicher Führung am Ende nochmal zittern.

"Unbeschreiblich": Baur ist der 1000. Nationalspieler

Ein Kuss von Jürgen Klopp auf die Schläfe - und dann ging es los: Mika Baur geht als 1000. Nationalspieler in die Geschichte des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) ein. Der Bundestrainer wechselte den Sohn des früheren Handball-Weltmeisters Markus Baur im Nations-League-Spiel gegen Serbien in München in der 76. Minute für Tom Bischof ein. Vor Klopps Amtszeit gab es 991 Nationalspieler.

Nach Ronaldo-Flucht: Portugal gewinnt in Dänemark

Einen Tag nach der spektakulären Flucht von Superstar Cristiano Ronaldo hat die portugiesische Fußball-Nationalmannschaft ungeachtet der Unruhen ihren Erfolgslauf in der Nations League fortgesetzt. Inmitten der Schlagzeilen rund um die vielbeachtete Abreise ihres Rekordtorschützen setzte sich die Selecao in Dänemark am Donnerstagabend in einer unterhaltsamen Partie mit 4:2 (2:1) durch und feierte den dritten Sieg im dritten Spiel.

Klopp feiert sein "Oktoberfest": Endlich der erste Sieg

Jürgen Klopp ließ die Jubelfäuste fliegen - der Bundestrainer ist erlöst. Und wie! Im dritten Länderspiel feierte der neue Heilsbringer des deutschen Fußballs mit seinem wunderbar aufspielenden zweiten Kader endlich den ersehnten ersten Sieg. Nach dem Bettenwechsel und einer allumfassenden Startelf-Rotation besiegte die Nationalmannschaft schwache Serben in München völlig verdient mit 2:0 (1:0).

Textgröße ändern: