The National Times - Tischtennis-WM: Deutsche Frauen chancenlos gegen Japan

Tischtennis-WM: Deutsche Frauen chancenlos gegen Japan


Tischtennis-WM: Deutsche Frauen chancenlos gegen Japan
Tischtennis-WM: Deutsche Frauen chancenlos gegen Japan / Foto: © picture-alliance/AP/SID

Der Erfolgslauf der deutschen Tischtennis-Spielerinnen bei der Mannschafts-WM in London hat im Halbfinale sein Ende genommen. Gegen den Olympiazweiten Japan verlor das Team um die Weltranglisten-Neunte Sabine Winter am Samstag mit 0:3, die Auswahl des DTTB verlässt die englische Hauptstadt mit Bronze - bei großen Tischtennis-Turnieren erhalten die Halbfinal-Verlierer eine Medaille, ein Spiel um Platz drei gibt es nicht. Japans Finalgegner wird am frühen Nachmittag im Duell des Topfavoriten China mit Rumänien ermittelt (13.30 Uhr/Dyn).

Textgröße ändern:

"Japan ist sicherlich der große, große Favorit", hatte Winter vor dem Spiel gesagt, und die Gegnerinnen wurden ihrem Status gerecht. Zwar eröffnete Ying Han das Duell für Deutschland schwungvoll, gewann gegen die Weltranglistenfünfte Miwa Harimoto den ersten Satz klar - musste sich dann aber mit 1:3 geschlagen geben. Anschließend verlor auch die deutsche Nummer eins Winter gegen Hina Hayata mit 2:3. Die Entscheidung fiel dann bereits im dritten Match, in dem Nina Mittelham Honoka Hashimoto 0:3 unterlag.

In der OVO Arena Wembley verlor das Team von Bundestrainerin Tamara Boros damit erneut ein großes Halbfinale gegen Japan: Schon bei den Olympischen Sommerspielen 2024 in Paris hatte sich Deutschland in der Vorschlussrunde den Asiatinnen geschlagen geben müssen.

Durch den Halbfinaleinzug sorgten die deutschen Frauen aber für die erhoffte Medaille in London. Die Männer waren im Viertelfinale ebenfalls an Japan gescheitert. Bei der vergangenen WM vor zwei Jahren in Busan waren die deutschen Teams erstmals seit 2016 ohne Edelmetall geblieben.

F.Lim--TNT

Empfohlen

Boxen: Kabayel verteidigt WM-Titel im Düsseldorfer Stadion

Stadion statt Arena, Düsseldorf statt Oberhausen: Der deutsche Box-Weltmeister Agit Kabayel bekommt für seine erste Titelverteidigung die ganz große Bühne. Wie der übertragende Streaminganbieter DAZN zusammen mit Promoter Queensberry am Donnerstag mitteilte, tritt der 34 Jahre alte Schwergewichtler am 28. November im Düsseldorfer Fußballstadion gegen den ungeschlagenen Albaner Nelson Hysa (42) an. Kabayel steigt in der Merkur Spiel-Arena dann vor über 50.000 Zuschauern erstmals als WBC-Champion in den Ring und will seinen Gürtel erfolgreich verteidigen.

Starker Auftakt in Peking: Zverev überrascht sich selbst

Alexander Zverev ließ sich ausgiebig feiern, verschenkte seine Handtücher an einige kreischende Fans und ging dann zufrieden zum Interview. "Ich bin wirklich überrascht und glücklich, wie ich heute gespielt habe", sagte der Weltranglistenzweite nach seinem erfolgreichen Auftakt in Peking: "Ich bin erst vor zwei Tagen aus Europa angekommen und da liegen doch einige Zeitzonen dazwischen."

"Lefty"-Experte Zverev schlägt zu: Souverän gegen Norrie

Der "Lefty-Experte" hat wieder zugeschlagen: Alexander Zverev hat beim ATP-Turnier in Peking einen souveränen Start hingelegt - und einmal mehr seine Qualitäten in den Duellen mit Linkshändern ausgespielt. Der French-Open- und US-Open-Sieger setzte sich am Donnerstag mit 7:6 (7:1), 6:4 gegen den Briten Cameron Norrie durch.

City-Skandal: UEFA will sich vorerst nicht äußern

Die Europäische Fußball-Union (UEFA) will sich vorerst nicht zum Finanzskandal um den englischen Topklub Manchester City äußern. Das bestätigte ein Sprecher dem SID am Donnerstag. Zuvor hatten die neuerlich aufgekommenen Vorwürfe gegen den früheren UEFA-Generalsekretär und heutigen FIFA-Präsidenten Gianni Infantino in Zusammenhang mit dem Fall für Aufsehen gesorgt.

Textgröße ändern: