The National Times - Zugticket für Fahrt zum New Yorker WM-Fußballstadion soll nun 105 Dollar kosten

Zugticket für Fahrt zum New Yorker WM-Fußballstadion soll nun 105 Dollar kosten


Zugticket für Fahrt zum New Yorker WM-Fußballstadion soll nun 105 Dollar kosten
Zugticket für Fahrt zum New Yorker WM-Fußballstadion soll nun 105 Dollar kosten / Foto: © AFP/Archiv

Die Ankündigung, dass Fußballfans für die Zugfahrt von New York zu den WM-Spielen im Meadowlands Stadion im benachbarten Bundesstaat New Jersey 150 Dollar zahlen sollen, hatte international für Empörung gesorgt - der Preis wird nun gesenkt. Das Nahverkehrsunternehmen NJ Transit verkündete am Donnerstag, dass es gelungen sei, den Ticketpreis für die Hin- und Rückfahrt auf 105 Dollar zu begrenzen.

Textgröße ändern:

Das Stadion liegt gut 56 Kilometer entfernt vom New Yorker Stadtzentrum. Im Normalfall kostet die Hin- und Rückfahrt 12,90 Dollar (11 Euro). Die Fifa, die wegen teurer Ticketpreise für die Spiele selbst in der Kritik steht, hatte den Fahrpreis von 150 Dollar zuvor als "beispiellosen" Vorgang kritisiert.

In dem Stadion, das auch als MetLife Stadium bekannt ist, spielen normalerweise die Football-Teams New York Giants und New York Jets. Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft spielt dort am 25. Juni ihr drittes Gruppenspiel gegen Ecuador. Insgesamt finden in dem Stadion acht WM-Spiele statt, darunter auch das Finale.

Für anreisende Fans werden laut NJ Transit jeweils 40.000 Zugtickets zur Verfügung stehen. Autofahren ist mit 225 Dollar pro Parkplatz sogar noch teurer: Laut der Website Just Park werden für diesen Preis zudem nur wenige Parkplätze zur Verfügung stehen - am Stadion selbst für Fans mit Behinderungen und in einem benachbarten Einkaufszentrum.

Bei der Fußball-WM 2022 in Katar konnten Fans mit einem Spielticket kostenlos den öffentlichen Nahverkehr nutzen. Die Fifa erklärte, dass eine ursprüngliche Vereinbarung mit den Austragungsorten für die WM in den USA, Kanada und Mexiko eine "kostenlose Beförderung der Fans zu allen Spielen" vorsah. Bei Neuverhandlungen sei dann vereinbart worden, dass die Beförderung an Spieltagen "zum Selbstkostenpreis angeboten" wird.

New Jerseys Gouverneurin Mikie Sherrill sagte, NJ Transit werde der Transport während der WM-Spiele mindestens 48 Millionen Dollar kosten - daher der hohe Fahrkartenpreis.

D.Kelly--TNT

Empfohlen

Boxen: Kabayel verteidigt WM-Titel im Düsseldorfer Stadion

Stadion statt Arena, Düsseldorf statt Oberhausen: Der deutsche Box-Weltmeister Agit Kabayel bekommt für seine erste Titelverteidigung die ganz große Bühne. Wie der übertragende Streaminganbieter DAZN zusammen mit Promoter Queensberry am Donnerstag mitteilte, tritt der 34 Jahre alte Schwergewichtler am 28. November im Düsseldorfer Fußballstadion gegen den ungeschlagenen Albaner Nelson Hysa (42) an. Kabayel steigt in der Merkur Spiel-Arena dann vor über 50.000 Zuschauern erstmals als WBC-Champion in den Ring und will seinen Gürtel erfolgreich verteidigen.

Starker Auftakt in Peking: Zverev überrascht sich selbst

Alexander Zverev ließ sich ausgiebig feiern, verschenkte seine Handtücher an einige kreischende Fans und ging dann zufrieden zum Interview. "Ich bin wirklich überrascht und glücklich, wie ich heute gespielt habe", sagte der Weltranglistenzweite nach seinem erfolgreichen Auftakt in Peking: "Ich bin erst vor zwei Tagen aus Europa angekommen und da liegen doch einige Zeitzonen dazwischen."

"Lefty"-Experte Zverev schlägt zu: Souverän gegen Norrie

Der "Lefty-Experte" hat wieder zugeschlagen: Alexander Zverev hat beim ATP-Turnier in Peking einen souveränen Start hingelegt - und einmal mehr seine Qualitäten in den Duellen mit Linkshändern ausgespielt. Der French-Open- und US-Open-Sieger setzte sich am Donnerstag mit 7:6 (7:1), 6:4 gegen den Briten Cameron Norrie durch.

City-Skandal: UEFA will sich vorerst nicht äußern

Die Europäische Fußball-Union (UEFA) will sich vorerst nicht zum Finanzskandal um den englischen Topklub Manchester City äußern. Das bestätigte ein Sprecher dem SID am Donnerstag. Zuvor hatten die neuerlich aufgekommenen Vorwürfe gegen den früheren UEFA-Generalsekretär und heutigen FIFA-Präsidenten Gianni Infantino in Zusammenhang mit dem Fall für Aufsehen gesorgt.

Textgröße ändern: