The National Times - Belarus: World Athletics will IOC-Empfehlung nicht folgen

Belarus: World Athletics will IOC-Empfehlung nicht folgen


Belarus: World Athletics will IOC-Empfehlung nicht folgen
Belarus: World Athletics will IOC-Empfehlung nicht folgen / Foto: © SID

Einer der bedeutendsten Weltverbände verweigert dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) nach der Belarus-Entscheidung die Gefolgschaft. World Athletics will weiter an seinen Sanktionen aus dem März 2022 nach dem russischen Einmarsch in die Ukraine festhalten. "Unser Rat hat klar beschlossen, seine Beschlüsse zu überprüfen, sobald konkrete Fortschritte in Richtung Friedensverhandlungen erkennbar sind. Wir alle hoffen, dass dies bald der Fall sein wird. Bis dahin steht der Rat jedoch geschlossen hinter seinem Beschluss vom März 2022, der 2023 und 2025 erneut geprüft wurde", sagte ein Sprecher des Leichtathletik-Weltverbandes der Times.

Textgröße ändern:

WA-Präsident Sebastian Coe, selbst IOC-Mitglied, war vor den Olympischen Spielen 2024 in Paris in die Ukraine gereist, um dort Athleten und Präsident Wolodymyr Selenskyj zu treffen, um seine Solidarität zu unterstreichen. Als Folge des russischen Einmarsches in die Ukraine hatte WA im März 2022 Sanktionen gegen belarussische und russische Athleten, Offizielle und Betreuer verhängt und diese von Wettkämpfen ausgeschlossen.

Das Internationale Olympische Komitee hatte am Donnerstag die Sanktionen gegen Athletinnen und Athleten aus Belarus aufgehoben. Das teilte das IOC nach einer Sitzung der Exekutive unter der Führung von Präsidentin Kirsty Coventry mit. Sportler aus Belarus dürfen damit in internationalen Wettkämpfen wieder unter eigener Flagge und mit eigener Hymne starten, auch Mannschaften sind wieder zugelassen. Russland bleibt dagegen vorerst ausgeschlossen.

Beide Nationen waren seit dem Einmarsch in die Ukraine im Februar 2022 weitestgehend aus dem Weltsport verbannt worden. Nur Einzelathleten, die den Krieg nicht aktiv unterstützen, durften bis zuletzt unter neutralem Status starten. Diese Empfehlung an die Weltverbände nahm das IOC nun zumindest für Belarus zurück.

R.Evans--TNT

Empfohlen

Boxen: Kabayel verteidigt WM-Titel im Düsseldorfer Stadion

Stadion statt Arena, Düsseldorf statt Oberhausen: Der deutsche Box-Weltmeister Agit Kabayel bekommt für seine erste Titelverteidigung die ganz große Bühne. Wie der übertragende Streaminganbieter DAZN zusammen mit Promoter Queensberry am Donnerstag mitteilte, tritt der 34 Jahre alte Schwergewichtler am 28. November im Düsseldorfer Fußballstadion gegen den ungeschlagenen Albaner Nelson Hysa (42) an. Kabayel steigt in der Merkur Spiel-Arena dann vor über 50.000 Zuschauern erstmals als WBC-Champion in den Ring und will seinen Gürtel erfolgreich verteidigen.

Starker Auftakt in Peking: Zverev überrascht sich selbst

Alexander Zverev ließ sich ausgiebig feiern, verschenkte seine Handtücher an einige kreischende Fans und ging dann zufrieden zum Interview. "Ich bin wirklich überrascht und glücklich, wie ich heute gespielt habe", sagte der Weltranglistenzweite nach seinem erfolgreichen Auftakt in Peking: "Ich bin erst vor zwei Tagen aus Europa angekommen und da liegen doch einige Zeitzonen dazwischen."

"Lefty"-Experte Zverev schlägt zu: Souverän gegen Norrie

Der "Lefty-Experte" hat wieder zugeschlagen: Alexander Zverev hat beim ATP-Turnier in Peking einen souveränen Start hingelegt - und einmal mehr seine Qualitäten in den Duellen mit Linkshändern ausgespielt. Der French-Open- und US-Open-Sieger setzte sich am Donnerstag mit 7:6 (7:1), 6:4 gegen den Briten Cameron Norrie durch.

City-Skandal: UEFA will sich vorerst nicht äußern

Die Europäische Fußball-Union (UEFA) will sich vorerst nicht zum Finanzskandal um den englischen Topklub Manchester City äußern. Das bestätigte ein Sprecher dem SID am Donnerstag. Zuvor hatten die neuerlich aufgekommenen Vorwürfe gegen den früheren UEFA-Generalsekretär und heutigen FIFA-Präsidenten Gianni Infantino in Zusammenhang mit dem Fall für Aufsehen gesorgt.

Textgröße ändern: