The National Times - Traum vom Titel lebt: Berlin nach Thriller im Final Four

Traum vom Titel lebt: Berlin nach Thriller im Final Four


Traum vom Titel lebt: Berlin nach Thriller im Final Four
Traum vom Titel lebt: Berlin nach Thriller im Final Four / Foto: © picture-alliance/dpa/SID

Die Füchse Berlin haben nach einem packenden Krimi das Final Four in der Champions League erreicht und dürfen weiter vom ersten Titel in der Handball-Königsklasse träumen. Der deutsche Meister gewann das Rückspiel gegen Veszprem HC aus Ungarn im heimischen Fuchsbau mit 35:33 (32:31, 17:15) nach Siebenmeterwerfen und machte damit die knappe Niederlage aus dem Hinspiel (34:35) wett.

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Welthandballer Mathias Gidsel war mit elf Treffern - darunter der entscheidende Siebenmeter - bester Werfer der Berliner, die als erstes Team das Ticket zum Finalturnier am 13. und 14. Juni in Köln lösten. Der überragende Däne hat nun 144 Treffer im Turnierverlauf erzielt - und übertrumpfte damit den Rekord seines Landsmannes Mikkel Hansen (141 Tore 2015/16 für Paris Saint-Germain).

Nationalspieler Tim Freihöfer kam auf acht Tore, dazu brillierte auch Torhüter Dejan Milosavljev mit zwölf Paraden im Spiel und einem gehaltenen Siebenmeter. Nils Lichtlein, Freihöfer und Tobias Gröndahl waren die weiteren erfolgreichen Schützen der Berliner von der Siebenmeter-Linie.

Berlins Trainer Nicolej Krickau hatte ein "brutales Spiel" erwartet - und es sollte genau das werden. Berlin, das in der Gruppenphase beide Spiele gegen die Ungarn gewonnen hatte, erwischte den viel besseren Start, führte früh mit 5:1 und kurz vor der Halbzeit gar mit sechs Toren (17:11), ehe sich Veszprem mit einem 4:0-Lauf in die Pause rettete.

Im zweiten Durchgang entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, sowohl Berlin als auch Veszprem hatten die Entscheidung in den letzten zehn Sekunden der regulären Spielzeit in der Hand. Es ging ins Siebenmeterwerfen - und Gidsel brachte den Fuchsbau zum Beben.

Die Sehnsucht in der Hauptstadt ist groß. Vor dreieinhalb Wochen haben die Berliner den DHB-Pokal gewonnen, sie wurden in der vergangenen Saison erstmals deutscher Meister, haben schon den Weltpokal stemmen dürfen - doch der Triumph in der Königsklasse fehlt. Im vergangenen Jahr scheiterten sie erst im Endspiel am SC Magdeburg, der am Donnerstag (18.45 Uhr/Dyn und DAZN) nach dem 35:28 vergangene Woche bei Pick Szeged mit einem deutlichen Vorsprung in das entscheidende Viertelfinal-Rückspiel geht.

V.Allen--TNT

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