The National Times - Furios gegen Cobolli: Zverev im Halbfinale von Madrid

Furios gegen Cobolli: Zverev im Halbfinale von Madrid


Furios gegen Cobolli: Zverev im Halbfinale von Madrid
Furios gegen Cobolli: Zverev im Halbfinale von Madrid / Foto: © SID

Mit Vollgas ins Halbfinale: Deutschlands Tennisstar Alexander Zverev hat beim ATP-Masters in Madrid mit einer starken Vorstellung seine Titelambitionen unterstrichen und bei Flavio Cobolli Revanche genommen. Zwei Wochen nach seiner schmerzhaften Halbfinal-Niederlage in München besiegte Zverev den Italiener mit 6:1, 6:4 und zog beim vierten 1000er-Turnier des Jahres zum vierten Mal in die Vorschlussrunde ein.

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Dort trifft der Hamburger anders als in Indian Wells, Miami und Monte Carlo aber nicht auf Jannik Sinner: Im Kampf um das Endspiel bekommt er es mit dem Überraschungs-Halbfinalisten Alexander Blockx aus Belgien zu tun. Durch die Absage des Spaniers Carlos Alcaraz ist Zverev in Madrid an Nummer zwei gesetzt und könnte erst im Endspiel auf den Weltranglistenersten Sinner treffen, gegen den er die vergangenen acht Duelle verloren hat.

Trotz seiner Nachtschicht im Achtelfinale gegen den Tschechen Jakub Mensik (Matchball um 1.21 Uhr) wirkte Zverev gegen Cobolli von Beginn an voll auf der Höhe. Der Weltranglistendritte konnte sich auf seinen starken Aufschlag verlassen und profitierte auch von einigen Doppelfehlern des Italieners. Nach 19 Minuten führte Zverev im ersten Satz bereits mit 5:0.

Zverev blieb auch im zweiten Durchgang offensiv und dominant, auch wenn Cobolli besser ins Match fand. Nach knapp 90 Minuten Spielzeit nutzte Zverev seinen ersten Matchball zum Sieg und erreichte damit einen deutschen Rekord: Er feierte seinen 179. Karrieresieg auf Sand und überholte Philipp Kohlschreiber (178).

In den vergangenen drei Jahren war Zverev in Madrid stets im Achtelfinale gescheitert. 2022 hatte der Hamburger das Finale erreicht, seinen dritten Titel in der Caja Mágica nach 2021 und 2018 aber verpasst. In der spanischen Hauptstadt bereitet sich der Tokio-Olympiasieger auf den Sandplatz-Höhepunkt French Open (24. Mai bis 7. Juni) vor.

S.Mitchell--TNT

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