The National Times - Afrika und Asien unterstützen mögliche Infantino-Wiederwahl

Afrika und Asien unterstützen mögliche Infantino-Wiederwahl


Afrika und Asien unterstützen mögliche Infantino-Wiederwahl

Gianni Infantino darf wohl für eine weitere Amtszeit als FIFA-Präsident planen und dabei auf die volle Unterstützung aus Afrika und Asien bauen. Wie der afrikanische Fußballverband CAF am Donnerstag mitteilte, hätten sich seine Mitgliedsverbände auf einer Sitzung vor dem Kongress des Weltverbandes in Vancouver "einstimmig" für eine Wiederwahl des Amtsinhabers ausgesprochen. Auch die asiatische Konföderation AFC stellte sich vor der Vollversammlung hinter den FIFA-Chef. Infantino hat bislang noch nicht offiziell bestätigt, dass er für den kommenden Zeitraum von 2027 bis 2031 erneut kandidieren wird.

Textgröße ändern:

Anfang April hatte sich der südamerikanische Verband CONMEBOL öffentlich für eine weitere Amtszeit des Schweizers positioniert. Der Vorstoß aus Südamerika erfolgte womöglich vor dem Hintergrund der Debatte um eine mögliche Aufstockung der WM 2030 auf 64 Teams. Stand jetzt würden zum Auftakt drei Spiele in Paraguay, Uruguay und Argentinien ausgetragen, durch eine Aufstockung gäbe es die Hoffnung auf weitere Partien in Südamerika bei dem ansonsten in Spanien, Portugal und Marokko ausgetragenen Turnier.

"Die FIFA befindet sich in ihrer besten Verfassung aller Zeiten", sagte AFC-Präsident Scheich Salman bin Ebrahim Al Khalifa. Die afrikanischen und asiatischen Verbände verfügen bei der FIFA-Präsidentschaftswahl über insgesamt 101 von 211 Stimmen. Dazu kommen zehn weitere Stimmen aus Südamerika. Die Wahl findet beim 77. Kongress im nächsten Jahr statt.

Infantino war 2016 auf Joseph Blatter an der FIFA-Spitze gefolgt, 2019 und 2023 wurde er jeweils ohne Gegenkandidaten im Amt bestätigt. Durch eine Statutenänderung, die das Council des Weltverbandes um DFB-Chef Bernd Neuendorf vor vier Jahren beschloss, könnte Infantino bis 2031 im Amt bleiben. Der 56-Jährige, unter dessen Führung die FIFA Rekordeinnahmen verzeichnet, hat seine Macht im Weltverband ausgebaut und gefestigt.

Zuletzt stand Infantino aufgrund seiner engen Beziehung zum US-Präsidenten Donald Trump in der Kritik. Diese brachte ihm eine Beschwerde der Organisation Fair Square aufgrund möglicher Verstöße gegen die politische Neutralität bei der hauseigenen Ethikkommission ein, der norwegische Verband drückte seine Unterstützung für die Beschwerde aus. Ansonsten ist aus den FIFA-Mitgliedsverbänden kaum Kritik an Infantino zu vernehmen.

T.Cunningham--TNT

Empfohlen

Erster WM-Sieg seit 2014: Algerien dreht Spiel gegen Jordanien

Algerien hat seinen ersten WM-Sieg seit zwölf Jahren gefeiert und kann weiter von der K.o.-Runde träumen. Die Mannschaft von Trainer Vladimir Petkovic setzte sich nach Rückstand mit 2:1 (0:1) gegen Jordanien durch und sorgte damit nicht nur für das vorzeitige Aus des mutig aufspielenden Turnier-Neulings, sondern bescherte Titelverteidiger Argentinien und Superstar Lionel Messi auch den vorzeitigen Gruppensieg.

Nächste Haaland-Gala: Norwegen erreicht die K.o.-Runde

Die Wikinger "rudern" einfach weiter: Erling Haaland hat seine Norweger fast im Alleingang vorzeitig in die K.o.-Runde geführt. Dank des nächsten Doppelpacks ihres Starstürmers gewannen die Skandinavier in East Rutherford mit 3:2 (1:0) gegen Senegal und dürfen nach dem zweiten Erfolg im zweiten WM-Spiel für die heiße Turnierphase planen.

Jubilar Mbappé brilliert beim "Wasserball" in Philadelphia

Dem Wetterchaos getrotzt, das Mammutspiel gewonnen: Im strömenden Regen von Philadelphia hat Jubilar Kylian Mbappé mit Topfavorit Frankreich den Irak nass gemacht. Nach einer zwischenzeitlichen Unterbrechung von 132 Minuten bezwangen Les Bleus den Außenseiter bei ihrem zweiten WM-Auftritt souverän mit 3:0 (1:0). Zur Pause mussten die Zuschauerränge in der offenen Arena wegen eines nahen Unwetters evakuiert werden. Letztlich vergingen knapp vier Stunden vom Anpfiff bis zum Abpfiff.

Nach 132-minütiger Unterbrechung: Frankreich-Spiel fortgesetzt

Das WM-Spiel zwischen Topfavorit Frankreich und dem Irak ist nach einer Unterbrechung von 132 Minuten wieder fortgesetzt worden. Die Wetterlage über dem nicht überdachten Philadelphia Stadium hatte sich gebessert, nach dem zuvor sintflutartiger Regen eingesetzt hatte und offenbar in Stadionnähe ein Gewitter aufgezogen war. In der Arena selbst war allerdings kein Donner zu hören und auch keine Blitze zu sehen. Da auch die Halbzeitpause Teil der Unterbrechung war, gab es eine Verzögerung von 117 Minuten.

Textgröße ändern: