The National Times - Klinsmann über Ex-Klub Tottenham: "Ich leide mit"

Klinsmann über Ex-Klub Tottenham: "Ich leide mit"


Klinsmann über Ex-Klub Tottenham: "Ich leide mit"
Klinsmann über Ex-Klub Tottenham: "Ich leide mit" / Foto: © SID

Der ehemalige Fußball-Bundestrainer Jürgen Klinsmann leidet aus der Ferne mit seinem vom Abstieg bedrohten Ex-Verein Tottenham Hotspur mit. "Für mich ist das ein gigantischer Klub. Die Menschen, die dort leben, die leiden im Moment. Die haben Angst, die haben richtig Angst", sagte der 61-Jährige in der Sendung "WM-Fieber: Monica Lierhaus und die Bundestrainer" bei RTL.

Textgröße ändern:

Klinsmann hatte in der Premier-League-Saison 1994/95 20 Tore für Tottenham erzielt und war anschließend zu Englands Fußballer des Jahres gewählt worden. 1998 kehrte er noch einmal für die Rückrunde zu den Spurs zurück, die er mit vier Toren gegen den FC Wimbledon zum Klassenerhalt führte.

Nun stehen die Spurs wieder vor dem Abstieg. "Ich leide unwahrscheinlich mit Tottenham", sagte Klinsmann: "Auf einmal ist man mittendrin im Abstiegskampf. Und deswegen sind es jetzt ganz, ganz prickelnde Momente und ich wünsche mir nur von Herzen, dass sie noch von der Schippe kommen, dass es irgendwie zumindest am letzten Spieltag spätestens klappt. Aber es schaut nicht gut aus."

Gleichzeitig brachte Klinsmann Sebastian Kehl als Sportdirektor bei Tottenham in Gespräch. "Ein Posten für mich wäre es nicht. Sebastian Kehl passt da hin. Das wäre eine faszinierende Idee. Er hat das Fachwissen. Er spricht hervorragend Englisch, er kennt den englischen Fußball und ist immer neugierig auf was Neues, was anderes". Kehl ist nach seinem Abschied bei Borussia Dortmund derzeit ohne Verein.

F.Lim--TNT

Empfohlen

Ohne Wagner: Orlando vergibt ersten Matchball

Ohne den erneut verletzten Franz Wagner haben die Orlando Magic in der NBA ihren ersten Playoff‑Matchball gegen die Detroit Pistons vergeben. Die Basketball‑Franchise aus Florida verlor Spiel fünf der ersten Runde in Detroit mit 109:116. Bei den Pistons war Cade Cunningham der überragende Mann: Mit 45 Punkten erzielte der 24‑Jährige einen neuen Playoff‑Rekord für das Team.

Münchner Triple-Jagd: Goretzka sieht Parallelen zu 2020

Noch einmal mit Gefühl! Fußball-Nationalspieler Leon Goretzka sieht sich bei den Triple-Jägern des FC Bayern an jene Dreifach-Sieger erinnert, die 2020 Meisterschale, Pokal und Henkelpott gewannen - und sieht gute Chancen, den Coup sechs Jahre später mit allem Drum und Dran erneut zu erleben.

Arteta schimpft über VAR-Eingriff: "Wie zum Teufel?"

Mikel Arteta schüttelte auch lange nach Abpfiff noch fassungslos den Kopf. "Was ich nicht verstehe – und worüber ich mich sehr aufrege und wütend bin - ist, wie zum Teufel der Elfmeter gegen Eze zurückgenommen werden konnte. Ich verstehe das nicht. Es verändert den weiteren Spielverlauf völlig", schimpfte der Teammanager des FC Arsenal nach dem hart erkämpften 1:1 (1:0) im stimmungsvollen Halbfinal-Hinspiel der Champions League bei Atlético Madrid.

Terodde: Schalke "bereit für Bundesligarückkehr"

Ex-Profi Simon Terodde sieht den Fußball-Zweitligisten Schalke 04 aktuell deutlich gefestigter als beim letzten Aufstieg in die Bundesliga vor drei Jahren. Der Sky-Experte nannte in einer Presserunde konkret die "funktionierende Achse", "Top-Trainer Miron Muslić" und "Sensationstransfer Edin Dzeko" als Gründe.

Textgröße ändern: