The National Times - Appell an die Bayern-Fans: Kompanys einzige Bitte

Appell an die Bayern-Fans: Kompanys einzige Bitte


Appell an die Bayern-Fans: Kompanys einzige Bitte
Appell an die Bayern-Fans: Kompanys einzige Bitte / Foto: © SID

Für den Einzug ins Endspiel von Budapest hat Trainer Vincent Kompany die Anhänger von Bayern München in die Pflicht genommen. "Wir brauchen unsere Fans und deren Unterstützung mit dem gleichen Feuer wie gegen Madrid", sagte der Belgier nach dem spektakulären 4:5 (2:3) im Halbfinal-Hinspiel der Champions League bei Titelverteidiger Paris Saint-Germain. Um die Wende im Rückspiel am kommenden Mittwoch (21.00 Uhr/DAZN) zu schaffen, verlangt Kompany gar Selbstlosigkeit.

Textgröße ändern:

"Zu Hause ist meine einzige Bitte: Wenn jemand eine Karte gekauft hat und er sich am Spieltag nicht wohl fühlt, dass er zu Hause bleibt und seine Karte an die allerfittesten Leute gibt, die diese Wucht von der Allianz Arena mitnehmen können. Die 75.000 Leute in der Allianz Arena sind wichtig für uns", sagte Kompany deutlich.

Nach dem denkwürdigen Hinspiel braucht der deutsche Rekordmeister im Rückspiel einen Sieg, sonst sind die Triple-Träume vorüber. Mit zwei Toren Unterschied würden die Bayern eine mögliche Verlängerung vermeiden. Doch so weit will Kompany erst gar nicht denken. "Das Einzige, was gefragt ist von Bayern München, ist, dass wir das Spiel gewinnen. Es geht nicht um 2:0, 3:0, 4:0. Noch nicht. Es geht nur darum, das Spiel zu gewinnen. Den Support, um das zu schaffen, brauchen wir."

In München wird der 40-Jährige wieder selbst an der Seitenlinie stehen. In Paris hatte sein Assistent Aaron Danks gecoacht, Kompany musste das Spiel aufgrund einer Gelbsperre von der Tribüne aus verfolgen. Das sei eine "Katastrophe" für ihn gewesen: "Diese Erfahrung habe ich nicht genossen".

D.Cook--TNT

Empfohlen

"Chef" Mertesacker: "Unglaubliche Lust" auf den DFB

Am Donnerstagabend arbeitete Per Mertesacker nach sechs Jahren ein letztes Mal als ZDF-Experte - am Montag wird er beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) "mit unglaublicher Lust" in seine neue Aufgabe als Geschäftsführer Sport reinschnuppern. Sein Amt als Nachfolger des zum Jahresende ausscheidenden Andreas Rettig tritt er am 1. Januar an. "Ich habe ihn schon mit 'Chef' begrüßt", sagte der neue Bundestrainer Jürgen Klopp vor dem Nations-League-Spiel gegen Serbien in München lachend.

Zidane über berühmten Kopfstoß: "Bereue es nicht"

Frankreichs neuer Nationaltrainer Zinédine Zidane bedauert seinen berühmten Kopfstoß im WM-Finale 2006 in Berlin gegen Italien nur bedingt. "Ich bin nicht stolz auf das, was passiert ist. Das habe ich gesagt, ich habe es wiederholt und ich sage es auch heute noch", erklärte Zidane vor dem Nations-League-Duell am Freitag (20.45 Uhr/DAZN) gegen die Italiener. Aber: "Ich bereue es nicht, denn das gehört zu meiner Karriere dazu."

Klopp bietet zwei Debütanten auf

Mit zwei Debütanten gegen Serbien: Bundestrainer Jürgen Klopp beschert Jonas Urbig und Derry Scherhant in der Nations-League-Partie am Abend (20.45 Uhr/ZDF) in München ihren ersten Länderspieleinsatz. Der Münchner Urbig und der Freiburger Scherhant sind die Nationalspieler 997 und 998 in der Geschichte des Deutschen Fußball-Bundes (DFB). Die Nummer 1000 könnte gegen Serbien eingewechselt werden.

Klopp wies Kimmich ab: "Er hat ein paarmal nachgefragt"

Joshua Kimmich hat den neuen Bundestrainer Jürgen Klopp mehrfach darum gebeten, auch beim dritten und vierten Spiel des ungewöhnlich langen Länderspielfensters dabei sein zu dürfen - vergeblich. "Er hat tatsächlich ein paar Mal nachgefragt", sagte Klopp bei BR24Sport: "Aber da kann ich Jo sagen, je öfter man fragt, desto weniger wahrscheinlich bekommt man das, was man will."

Textgröße ändern: