The National Times - Nach Talfahrt der Club-Frauen: Bauer folgt auf Oostendorp

Nach Talfahrt der Club-Frauen: Bauer folgt auf Oostendorp


Nach Talfahrt der Club-Frauen: Bauer folgt auf Oostendorp
Nach Talfahrt der Club-Frauen: Bauer folgt auf Oostendorp / Foto: © picture-alliance/ZUMAPRESS.com/SID

Nach seiner Talfahrt in der Frauenfußball-Bundesliga hat sich der 1. FC Nürnberg von Trainer Thomas Oostendorp getrennt. Isabel Bauer übernimmt drei Spieltage vor dem Saisonende beim Club, der zuletzt vier Niederlagen in Serie kassiert hatte und in Abstiegsgefahr geraten ist.

Textgröße ändern:

"Mit Blick auf die letzten Spiele halten wir es für notwendig, einen klaren Impuls zu setzen und frühzeitig Transparenz für alle Beteiligten zu schaffen. Angesichts der aktuellen Situation sind wir davon überzeugt, dass Isabel der Mannschaft neue Ideen mitgeben kann", sagte Osman Cankaya, Leiter Frauenfußball beim 1. FCN, drei Tage nach der Heimpleite gegen den Hamburger SV (0:1).

Durch die Niederlage im Duell mit dem Aufsteiger hat Nürnberg als Tabellenelfter nur noch einen Punkt Vorsprung auf den HSV und vier auf die SGS Essen auf dem ersten Abstiegsplatz. Im Saisonfinale geht es für die Fränkinnen noch zu den Top-Teams aus Frankfurt und Wolfsburg, dazwischen zu Hause gegen den derzeit 13. Essen. Der Club hat in der Rückrunde nur vier Punkte geholt.

Bauer (27), ehemalige Spielerin bei den Club-Frauen, hat bis zuletzt als Co-Trainerin an Oostendorps Seite gearbeitet.

W.Phillips--TNT

Empfohlen

"Chef" Mertesacker: "Unglaubliche Lust" auf den DFB

Am Donnerstagabend arbeitete Per Mertesacker nach sechs Jahren ein letztes Mal als ZDF-Experte - am Montag wird er beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) "mit unglaublicher Lust" in seine neue Aufgabe als Geschäftsführer Sport reinschnuppern. Sein Amt als Nachfolger des zum Jahresende ausscheidenden Andreas Rettig tritt er am 1. Januar an. "Ich habe ihn schon mit 'Chef' begrüßt", sagte der neue Bundestrainer Jürgen Klopp vor dem Nations-League-Spiel gegen Serbien in München lachend.

Zidane über berühmten Kopfstoß: "Bereue es nicht"

Frankreichs neuer Nationaltrainer Zinédine Zidane bedauert seinen berühmten Kopfstoß im WM-Finale 2006 in Berlin gegen Italien nur bedingt. "Ich bin nicht stolz auf das, was passiert ist. Das habe ich gesagt, ich habe es wiederholt und ich sage es auch heute noch", erklärte Zidane vor dem Nations-League-Duell am Freitag (20.45 Uhr/DAZN) gegen die Italiener. Aber: "Ich bereue es nicht, denn das gehört zu meiner Karriere dazu."

Klopp bietet zwei Debütanten auf

Mit zwei Debütanten gegen Serbien: Bundestrainer Jürgen Klopp beschert Jonas Urbig und Derry Scherhant in der Nations-League-Partie am Abend (20.45 Uhr/ZDF) in München ihren ersten Länderspieleinsatz. Der Münchner Urbig und der Freiburger Scherhant sind die Nationalspieler 997 und 998 in der Geschichte des Deutschen Fußball-Bundes (DFB). Die Nummer 1000 könnte gegen Serbien eingewechselt werden.

Klopp wies Kimmich ab: "Er hat ein paarmal nachgefragt"

Joshua Kimmich hat den neuen Bundestrainer Jürgen Klopp mehrfach darum gebeten, auch beim dritten und vierten Spiel des ungewöhnlich langen Länderspielfensters dabei sein zu dürfen - vergeblich. "Er hat tatsächlich ein paar Mal nachgefragt", sagte Klopp bei BR24Sport: "Aber da kann ich Jo sagen, je öfter man fragt, desto weniger wahrscheinlich bekommt man das, was man will."

Textgröße ändern: