The National Times - VfB: Dämpfer im Kampf um die Königsklasse

VfB: Dämpfer im Kampf um die Königsklasse


VfB: Dämpfer im Kampf um die Königsklasse
VfB: Dämpfer im Kampf um die Königsklasse / Foto: © SID

Drei Tage nach dem emotionalen Einzug ins Pokalfinale hat der VfB Stuttgart in der Bundesliga einen Dämpfer hinnehmen müssen. Im engen Kampf um die lukrativen Champions-League-Plätze kam die Mannschaft von Trainer Sebastian Hoeneß zuhause gegen Werder Bremen nicht über ein mageres 1:1 (0:1) hinaus und ist nun vor den entscheidenden Wochen als Vierter nur noch punktgleich mit Verfolger Hoffenheim.

Textgröße ändern:

Der VfB steht nun im schweren Endspurt gegen die direkten Konkurrenten aus Hoffenheim und Leverkusen sowie gegen Frankfurt unter Druck, um das Ziel Königsklasse zu erreichen. Werder machte indes einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt. Bei drei noch ausstehenden Spielen beträgt der Vorsprung auf den Relegationsplatz sechs Punkte.

Jens Stage brachte Werder in der 18. Minute in Führung. Für den formstarken Dänen war es bereits das zehnte Saisontor. Der VfB zeigte nach den kräftezehrenden 120 Pokalminuten beim Sieg gegen Freiburg (2:1 n.V.) jedoch Moral. Joker Ermedin Demirovic glich in der 61. Minute aus. Den erhofften Sieg verpassten die überlegenen Schwaben jedoch.

Hoeneß nahm nach dem Pokal-Halbfinale sechs Wechsel vor. Überraschend stand Dan-Axel Zagadou in der Startformation. Zuletzt hatte der lange verletzte Innenverteidiger vor knapp einem halben Jahr am 9. November beim 3:2 gegen Augsburg gespielt. "Wir haben großes Vertrauen, auch wenn natürlich ein gewisses Restrisiko dabei ist", sagte Hoeneß bei DAZN.

VfB-Keeper Alexander Nübel unterstrich die Bedeutung der Partie gegen Werder: "Es geht um sehr, sehr viel, bei uns." Hoeneß forderte "in der Crunchtime" entsprechend "vollen Fokus und volle Intensität".

Die Anfangsphase gehörte zunächst jedoch den Gästen. Senne Lynen und Stage hatten gleich einmal zwei gute Möglichkeiten für die Bremer, die auf den angeschlagenen Kapitän Marco Friedl verzichten mussten.

Der VfB benötigte nach dem Kraftakt im Pokal eine gewisse Anlaufzeit. Doch als die Schwaben besser im Spiel waren, schlug Stage mit einem Flachschuss eiskalt zu. Bilal El Khannouss hatte kurz darauf die große Chance zum Ausgleich, scheiterte per Kopf freistehend aber an Mio Backhaus.

Der VfB drückte nun. Maximilian Mittelstädt prüfte per Freistoß erneut Backhaus. Stuttgart tat sich ansonsten aber schwer, aus dem Spiel heraus Chancen zu kreieren. Werder wehrte sich nach Kräften und blieb bei gelegentlichen Kontern gefährlich.

Hoeneß verstärkte nach dem Wechsel die Offensive und brachte nach knapp einer Stunde Chris Führich und Demirovic, der kurz darauf gleich zuschlug. Stuttgart drängte Bremen nun zurück.

Lewis--TNT

Empfohlen

Baur ist der 1000. Nationalspieler

Mika Baur geht als 1000. Nationalspieler in die Geschichte des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) ein. Bundestrainer Jürgen Klopp wechselte den Sohn des früheren Handball-Weltmeisters Markus Baur im Nations-League-Spiel gegen Serbien in München in der 76. Minute für Tom Bischof ein. Vor Klopps Amtszeit gab es 991.

"Chef" Mertesacker: "Unglaubliche Lust" auf den DFB

Am Donnerstagabend arbeitete Per Mertesacker nach sechs Jahren ein letztes Mal als ZDF-Experte - am Montag wird er beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) "mit unglaublicher Lust" in seine neue Aufgabe als Geschäftsführer Sport reinschnuppern. Sein Amt als Nachfolger des zum Jahresende ausscheidenden Andreas Rettig tritt er am 1. Januar an. "Ich habe ihn schon mit 'Chef' begrüßt", sagte der neue Bundestrainer Jürgen Klopp vor dem Nations-League-Spiel gegen Serbien in München lachend.

Zidane über berühmten Kopfstoß: "Bereue es nicht"

Frankreichs neuer Nationaltrainer Zinédine Zidane bedauert seinen berühmten Kopfstoß im WM-Finale 2006 in Berlin gegen Italien nur bedingt. "Ich bin nicht stolz auf das, was passiert ist. Das habe ich gesagt, ich habe es wiederholt und ich sage es auch heute noch", erklärte Zidane vor dem Nations-League-Duell am Freitag (20.45 Uhr/DAZN) gegen die Italiener. Aber: "Ich bereue es nicht, denn das gehört zu meiner Karriere dazu."

Klopp bietet zwei Debütanten auf

Mit zwei Debütanten gegen Serbien: Bundestrainer Jürgen Klopp beschert Jonas Urbig und Derry Scherhant in der Nations-League-Partie am Abend (20.45 Uhr/ZDF) in München ihren ersten Länderspieleinsatz. Der Münchner Urbig und der Freiburger Scherhant sind die Nationalspieler 997 und 998 in der Geschichte des Deutschen Fußball-Bundes (DFB). Die Nummer 1000 könnte gegen Serbien eingewechselt werden.

Textgröße ändern: