The National Times - Eta kämpferisch nach Union-Pleite: "Bleiben positiv"

Eta kämpferisch nach Union-Pleite: "Bleiben positiv"


Eta kämpferisch nach Union-Pleite: "Bleiben positiv"
Eta kämpferisch nach Union-Pleite: "Bleiben positiv" / Foto: © (picture alliance/dpa)/SID

Marie-Louise Eta bleibt trotz der zweiten Niederlage im zweiten Spiel als Trainerin des Fußball-Bundesligisten Union Berlin zuversichtlich in Sachen Klassenerhalt. "Wir wissen, in welcher Situation wir sind. Wir wissen, dass wir auch noch Punkte brauchen. Gleichzeitig sind auch Mannschaften hinter uns. Wir können weiter nach vorne schauen. Klar sind wir mit den Niederlagen unzufrieden. Das ist logisch. Aber wir bleiben positiv", sagte Eta nach dem 3:1 (2:0) bei RB Leipzig am Freitag.

Textgröße ändern:

Beim Debüt des ersten weiblichen Chefcoaches der Bundesliga-Geschichte am vergangenen Samstag hatte Union 1:2 gegen den VfL Wolfsburg verloren. Die Köpenicker stehen nun bei drei verbleibenden Ligaspielen sechs Punkte vor dem FC St. Pauli auf Relegationsrang 16 (26 Zähler). Mit einem Sieg gegen Schlusslicht 1. FC Heidenheim am Samstag (15.30 Uhr/Sky) können die Hamburger den Abstand auf die Berliner jedoch verkürzen.

Obwohl Union in Leipzig über weite Strecken klar unterlegen war, erkannte Eta auch positive Dinge im Spiel ihres Teams. So habe sich ihre Mannschaft in der zweiten Halbzeit besser gegen die starke Leipziger Offensive gestemmt. "Wir müssen die positiven Dinge mitnehmen und gleichzeitig die nächsten Schritte machen. Schnell abhaken, schnell nach vorne schauen", so Eta.

Für die Unioner, die nur zwei der vergangenen 16 Ligaspiele gewonnen haben, wird das Heimspiel am kommenden Samstag gegen den 1. FC Köln im Abstiegskampf von enormer Wichtigkeit. "Das wird sicher auch wieder ein ganz anderes Spiel werden. Und da möchten wir unsere Gelegenheiten einfach noch besser nutzen", sagte Eta. Die 34-Jährige sei weiter "total überzeugt, dass wir in den nächsten Spielen die entscheidenden Punkte holen können."

D.S.Robertson--TNT

Empfohlen

Hukporti dritter deutscher NBA-Champion

Dirk Nowitzki 2011, im vergangenen Jahr Isaiah Hartenstein - nun Ariel Hukporti: Der 2,13-Meter-Riese aus Stralsund darf sich als dritter Deutscher NBA-Champion nennen. Auch wenn der Center in der Finalserie seiner New York Knicks gegen die San Antonio Spurs (4:1) nur sporadisch zum Einsatz kam, empfindet er enorme Genugtuung.

Irans Fußballverband dringt auf Verbot von Flaggen der Opposition in WM-Stadien

Der iranische Fußballverband hat vor dem ersten Spiel seiner Nationalmannschaft bei der Fußball-WM am Montag in Los Angeles darauf gedrungen, dass nur die offizielle iranische Flagge in den Stadien gezeigt werden dürfe. "Die Fifa ist gemäß den Protokollen verantwortlich", sagte Verbandspräsident Mehdi Tadsch der Nachrichtenagentur AFP am Samstag während des Mannschaftstrainings im mexikanischen Tijuana. Die Protokolle sähen unter anderem vor, "dass die offizielle Flagge eines Landes im Stadion gezeigt werden muss".

Fehlstart bei WM-Rückkehr: Türkei glücklos gegen Australien

Die Türkei hat bei ihrer WM-Rückkehr nach 24 Jahren Abstinenz einen krachenden Fehlstart hingelegt. Die ambitionierte Auswahl um Kapitän Hakan Calhanoglu unterlag effizienten Australiern mit 0:2 (0:1) und steht im Kampf um die K.o.-Phase bereits unter Druck. Auch der auffällige Jungstar Arda Güler konnte die dritte türkische Auftaktniederlage bei der dritten WM-Teilnahme (nach 1954 und 2002) nicht verhindern.

"Finde keine Worte": Knicks nach 53 Jahren wieder NBA-Champion

Der erste Matchball sitzt, die ewig lange Durststrecke ist vorbei: Die New York Knicks mit dem deutschen Basketballprofi Ariel Hukporti haben sich zum ersten Mal seit 1973 wieder zum NBA-Champion gekrönt. Durch einen 94:90-Sieg gegen die San Antonio Spurs in Spiel fünf der Finals gewann das Team aus dem Big Apple die Best-of-seven-Serie mit 4:1. Vor allem der überragende Starspieler Jalen Brunson sicherte New York den insgesamt dritten Titel der Franchise-Geschichte.

Textgröße ändern: