The National Times - Freiburger Schiri-Frust: "Eine Frechheit"

Freiburger Schiri-Frust: "Eine Frechheit"


Freiburger Schiri-Frust: "Eine Frechheit"
Freiburger Schiri-Frust: "Eine Frechheit" / Foto: © SID

Deniz Undav hatte Mitleid mit dem SC Freiburg. Natürlich überwog beim Nationalstürmer des VfB Stuttgart die Freude über den Einzug ins DFB-Pokalfinale. Doch ein aberkanntes Tor der Freiburger zu Beginn der Verlängerung beim 2:1 (1:1) im Halbfinale am Donnerstagabend irritierte selbst Undav als Profiteur.

Textgröße ändern:

"Das ist nie und nimmer ein Foul. Ich wäre als Stürmer ausgerastet", sagte Undav bei Sky: "Glück für uns, Pech für Freiburg." Freiburgs Lucas Höler hatte kurz nach Beginn der Verlängerung zum vermeintlichen 2:1 getroffen. Weil der Offensivspieler nach dem Zuspiel in seine Richtung angeblich zu sehr mit dem Körper gegen den fallenden VfB-Verteidiger Jeff Chabot arbeitete, pfiff Schiedsrichter Tobias Welz (Wiesbaden) die Aktion ab.

Der Ärger beim Sport-Club war groß. "Ich weiß nicht, warum man da abpfeifen muss. Das ist ein reguläres Tor", sagte Trainer Julian Schuster in der ARD: "Entschuldigung, das ist kein Foul. Das tut weh." Höler pflichtete dem Coach bei. "Das wegzupfeifen, ist eine Frechheit, das ist niemals ein Foul. Mit dem Schubser muss Chabot nicht zu Boden gehen", sagte er bei Sky. Schiri Welz habe auf dem Platz von einer "glasklaren Entscheidung" gesprochen: "Jeder, der auf mich zugekommen ist, sagt, dass das kein Foul ist. So glasklar kann es nicht gewesen sein."

Auch Innenverteidiger Matthias Ginter kritisierte die Handhabung der Szene. "Es wird bei drei Meter Abseits weitergespielt, dann lass hier auch weiterspielen. Dann kannst du es danach immer noch zurücknehmen", sagte der 2014er-Weltmeister: "In der Szene abzupfeifen vor dem Abschluss, ist einfach nicht richtig. Es ist eine Fehlentscheidung." Abwehrspieler Christian Günter meinte: "Wenn das ein Foul ist, kann ich hier und heute meine Karriere beenden. Das ist wirklich gar nichts." Er wolle die Schuld nicht nur beim Schiedsrichter suchen.

F.Jackson--TNT

Empfohlen

Bundesliga: Platz 7 reicht für Europa

Der Finaleinzug von Rekordsieger Bayern München und Titelverteidiger VfB Stuttgart hat direkte Auswirkungen auf die Verteilung der deutschen Europapokalplätze. Mit der Endspielpaarung zwischen dem deutschen Meister und dem Tabellenvierten am 23. Mai steht nun definitiv fest, dass auch der Tabellensiebte der Fußball-Bundesliga in der kommenden Saison im internationalen Geschäft unterwegs sein wird.

NHL-Playoffs: Niederlagen für Sturm und Stützle

Der frühere Eishockey-Bundestrainer Marco Sturm ist mit den Boston Bruins in den Playoffs der nordamerikanischen Profiliga NHL wieder in Rückstand geraten, Nationalspieler Tim Stützle steht nach der nächsten Niederlage mit den Ottawa Senators sogar schon vor dem Aus. Während Sturms Franchise nach dem 1:3 zu Hause gegen die Buffalo Sabres in der Best-of-Seven-Serie mit 1:2 zurückliegt, darf sich Stützles Ottawa nach dem 1:2 gegen die Carolina Hurricanes beim Stand von 0:3 keine Pleite mehr erlauben.

NBA-Playoffs: Schröder verliert Spiel drei mit Cleveland

Dennis Schröder hat mit den Cleveland Cavaliers in den Playoffs der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA den ersten Rückschlag hinnehmen müssen. Die Franchise des deutschen Welt- und Europameisters unterlag in Spiel drei der ersten Runde 104:126 bei den Toronto Raptors. Die ersten beiden Partien hatten Schröder und Co. jeweils zu Hause für sich entschieden, in der Best-of-Seven-Serie steht es damit noch 2:1 für die Cavaliers.

Außenminister Rubio: Iran bei der WM willkommen

Inmitten der Spekulationen um ein mögliches WM-Nachrücken des viermaligen Weltmeisters Italien hat US-Außenminister Marco Rubio Irans Fußball-Nationalmannschaft die Teilnahme an der Endrunde im Sommer zugesichert. Die Spieler seien in den USA willkommen, sagte Rubio am Donnerstag im Oval Office.

Textgröße ändern: