The National Times - Pokalfinale verpasst: Kempf und Como verspielen Sieg über Inter

Pokalfinale verpasst: Kempf und Como verspielen Sieg über Inter


Pokalfinale verpasst: Kempf und Como verspielen Sieg über Inter
Pokalfinale verpasst: Kempf und Como verspielen Sieg über Inter / Foto: © picture-alliance/LiveMedia-IPA/ZUMA Press Wire/SID

Der italienische Überraschungs-Klub Como 1907 hat in einem dramatischen Spiel seinen ersten Einzug ins Finale der Coppa Italia verpasst. Mit dem früheren deutschen U21-Nationalspieler Marc Oliver Kempf in der Startelf verspielten die Lombarden im Rückspiel beim großen Nachbarn Inter Mailand eine 2:0-Führung und verloren mit 2:3 (1:0).

Textgröße ändern:

Das Hinspiel in Como hatte 0:0 geendet. Schon neun Tage zuvor hatte Como gegen Inter in der Liga daheim einen 2:0-Vorsprung aus der Hand gegeben und eine 3:4-Niederlage kassiert. 1985/86 war Como in seinem zuvor einzigen Pokal-Halbfinale an Sampdoria Genua gescheitert.

Martin Baturina (32.) auf Vorlage des früheren HSV-Profis Ignace Van der Brempt sowie Lucas Da Cunha (48.) trafen für die Mannschaft von Trainer Cesc Fabregas. In der Schlussphase gelang Inter angeführt vom überragenden Hakan Calhanoglu die Wende: Der frühere Bundesliga-Spieler (HSV, Leverkusen) traf zweimal selbst (69./86.) und bereitete das dritte Tor durch Petar Susic (89.) vor.

Der starke Innenverteidiger Kempf traf per Kopf die Latte (10.). Der deutsche Angreifer Nikolas Kühn blieb bei Como auf der Bank, Inter-Verteidiger Yann Bisseck wurde eingewechselt.

Inter trifft im Endspiel am 13. Mai in Rom auf Lazio oder Atalanta Bergamo, die sich im Hinspiel 2:2 getrennt hatten. Das Rückspiel findet am Mittwoch (21.00/DAZN) in Bergamo statt. Inter hat damit die Chance auf seinen zehnten Pokalsieg, zuletzt standen die Nerazzurri beim Erfolg 2023 im Finale. Angesichts von zwölf Punkten Vorsprung in der Liga auf Stadtrivale Milan ist das dritte Double der Klub-Geschichte nach 2005/06 und 2009/10 greifbar.

S.Lee--TNT

Empfohlen

Hukporti dritter deutscher NBA-Champion

Dirk Nowitzki 2011, im vergangenen Jahr Isaiah Hartenstein - nun Ariel Hukporti: Der 2,13-Meter-Riese aus Stralsund darf sich als dritter Deutscher NBA-Champion nennen. Auch wenn der Center in der Finalserie seiner New York Knicks gegen die San Antonio Spurs (4:1) nur sporadisch zum Einsatz kam, empfindet er enorme Genugtuung.

Irans Fußballverband dringt auf Verbot von Flaggen der Opposition in WM-Stadien

Der iranische Fußballverband hat vor dem ersten Spiel seiner Nationalmannschaft bei der Fußball-WM am Montag in Los Angeles darauf gedrungen, dass nur die offizielle iranische Flagge in den Stadien gezeigt werden dürfe. "Die Fifa ist gemäß den Protokollen verantwortlich", sagte Verbandspräsident Mehdi Tadsch der Nachrichtenagentur AFP am Samstag während des Mannschaftstrainings im mexikanischen Tijuana. Die Protokolle sähen unter anderem vor, "dass die offizielle Flagge eines Landes im Stadion gezeigt werden muss".

Fehlstart bei WM-Rückkehr: Türkei glücklos gegen Australien

Die Türkei hat bei ihrer WM-Rückkehr nach 24 Jahren Abstinenz einen krachenden Fehlstart hingelegt. Die ambitionierte Auswahl um Kapitän Hakan Calhanoglu unterlag effizienten Australiern mit 0:2 (0:1) und steht im Kampf um die K.o.-Phase bereits unter Druck. Auch der auffällige Jungstar Arda Güler konnte die dritte türkische Auftaktniederlage bei der dritten WM-Teilnahme (nach 1954 und 2002) nicht verhindern.

"Finde keine Worte": Knicks nach 53 Jahren wieder NBA-Champion

Der erste Matchball sitzt, die ewig lange Durststrecke ist vorbei: Die New York Knicks mit dem deutschen Basketballprofi Ariel Hukporti haben sich zum ersten Mal seit 1973 wieder zum NBA-Champion gekrönt. Durch einen 94:90-Sieg gegen die San Antonio Spurs in Spiel fünf der Finals gewann das Team aus dem Big Apple die Best-of-seven-Serie mit 4:1. Vor allem der überragende Starspieler Jalen Brunson sicherte New York den insgesamt dritten Titel der Franchise-Geschichte.

Textgröße ändern: