The National Times - Heidenheimer Hoffnung schwindet: "Sollten nicht rechnen"

Heidenheimer Hoffnung schwindet: "Sollten nicht rechnen"


Heidenheimer Hoffnung schwindet: "Sollten nicht rechnen"
Heidenheimer Hoffnung schwindet: "Sollten nicht rechnen" / Foto: © picture-alliance/Eibner-Pressefoto/SID

Von Rechenspielen wollte Frank Schmidt nach einem bitteren Nachmittag im Breisgau gar nichts wissen: "Ich habe keine Lust, jede Woche Wasserstandsmeldungen abzugeben", sagte der Trainer des 1. FC Heidenheim frustriert bei DAZN, "was soll ich sagen? Ein Prozent? 0,1 Prozent?" Die Chancen auf den Verbleib in der Fußball-Bundesliga, das war Schmidt trotz des couragierten Auftritt seines Teams am Sonntag wohl bewusst, waren durch die 1:2 (0:1)-Niederlage beim SC Freiburg abermals erheblich gesunken.

Textgröße ändern:

Sieben Punkte beträgt der Rückstand des Tabellenletzten auf den FC St. Pauli auf Relegationsplatz 16 bei noch vier ausstehenden Spielen. Ausgerechnet die Hamburger gastieren am kommenden Samstag auf der Ostalb, ein Dreier gegen den Sport-Club hätte die Partie gegen den Kiezklub zu einem "richtigen Endspiel" werden lassen, wie Schmidt sagte. Am Ende fehlte aus Sicht des Coaches aber einmal mehr die Effektivität.

"Von dieser Kategorie Spiele hatten wie leider zu viele", monierte der 52-Jährige, der ein "ausgeglichenes Spiel über 90 Minuten" gesehen hatte. Zwar waren die Heidenheimer durch den Treffer des Freiburgers Johan Manzambi (24.) zunächst in Rückstand geraten, doch Budu Siwsiwadse (59.) brachte den FCH zurück in die Partie. "Wir haben es dann verpasst, das Spiel komplett zu drehen", kritisierte Schmidt, "das ist schon bitter". In der Schlussphase gelang Maximilian Eggestein der Freiburger Siegtreffer (83.).

Der Abstand auf Pauli sei nun "zu groß, da sollte man nicht rechnen", betonte Schmidt. Gänzlich aufgegeben hat sich Heidenheim ob des rechnerisch noch möglichen Ligaverbleibs freilich noch nicht. "Wir können alle die Tabelle lesen", sagte Offensivakteur Niklas Dorsch - doch solange der Klassenerhalt noch zu erreichen sei, "sind wir es den Fans schuldig, alles reinzuhauen".

S.Lee--TNT

Empfohlen

Referendum in NRW: Auch Köln stimmt für Olympia

Auch die Bürgerinnen und Bürger in der "Leading City" Köln haben den Weg für eine mögliche Bewerbung von Köln-Rhein/Ruhr um Olympische und Paralympische Sommerspiele freigemacht. Bei dem Referendum in 17 Kommunen von Nordrhein-Westfalen stimmten in der einzigen Millionenstadt des bevölkerungsreichsten Bundeslandes laut vorläufigem Endergebnis 57,39 Prozent der Teilnehmenden mit Ja - es war das knappste Ergebnis aller beteiligten Städte.

Überraschung in Detroit: Orlando gewinnt Auftakt

Franz Wagner und seine Orlando Magic haben zum Auftakt der NBA-Playoffs für eine Überraschung gesorgt. Das Team um den deutschen Basketballstar gewann Spiel eins der Best-of-seven-Serie bei den Detroit Pistons mit 112:101 und ging im Duell mit dem besten Hauptrundenteam aus dem Osten damit 1:0 in Führung. Spiel zwei findet in der Nacht zu Donnerstag erneut in Detroit statt.

"Sehr konstant": Becker sieht Zverev auf gutem Weg

Boris Becker sieht Deutschlands Tennisstar Alexander Zverev trotz seines jüngsten Dämpfers in München auf einem guten Weg. "Insgesamt ist die Form von Sascha Zverev sehr konstant, bis zum Halbfinale eigentlich immer absolute Weltklasse", sagte Becker dem SID im Rahmen der Laureus World Sports Awards in Madrid: "Und dann passiert irgendetwas."

Gladbach-Boss Schröder betont: "Eugen ist unser Trainer"

Sportchef Rouven Schröder hat Borussia Mönchengladbachs Trainer Eugen Polanski für den anstehenden Abstiegskampf den Rücken gestärkt, gleichzeitig aber eine Analyse für die Zeit nach der Saison angekündigt. "Eugen ist unser Trainer. Und Eugen wird uns über den Strich führen. Er ist der Letzte, der nicht mit Borussia erfolgreich sein will", sagte Schröder nach dem 1:1 (1:0) gegen Mainz 05.

Textgröße ändern: