The National Times - Endspurt um die Königsklasse: BVB stolpert erneut

Endspurt um die Königsklasse: BVB stolpert erneut


Endspurt um die Königsklasse: BVB stolpert erneut
Endspurt um die Königsklasse: BVB stolpert erneut / Foto: © SID

Borussia Dortmund ist beim Endspurt in Richtung Champions League erneut gestolpert. Eine Woche nach der Niederlage gegen Bayer Leverkusen (0:1) verlor der BVB auch am 30. Spieltag der Fußball-Bundesliga 1:2 (0:1) bei der TSG Hoffenheim. Durch die Niederlage des Tabellenzweiten kann Bayern München am Sonntag vorzeitig den Titelgewinn perfekt machen.

Textgröße ändern:

Andrej Kramarić traf zweimal per Handelfmeter (42./90.+8) für die Hoffenheimer, die sich nach zuvor vier Partien ohne Sieg im Kampf um den Einzug in Königsklasse zurückmeldeten. Der BVB ging nach zehn Auswärtsspielen ohne Niederlage wieder als Verlierer in der Fremde vom Platz, der zwischenzeitliche Ausgleich durch den eingewechselten Serhou Guirassy (87.) war zu wenig.

"Es ist ein extrem wichtiges Spiel, um das Ganze klar zu machen", sagte der Dortmunder Nationalspieler Nico Schlotterbeck, um dessen jüngste Vertragsverlängerung es jede Menge Rummel gab, kurz vor dem Anpfiff bei Sky: "Es ist wichtig, Mentalität zu beweisen. Das probieren wir heute."

Die 30.150 Zuschauer in der ausverkauften Sinsheimer Arena sahen bereits nach 14 Sekunden die erste gute Chance für die TSG durch Fisnik Asllani. Aber auch die Gäste, bei denen Karim Adeyemi, Emre Can und Felix Nmecha fehlten, gaben von Beginn an Gas. In den ersten Minuten ging es mit hohem Tempo hoch und runter.

Hoffenheim war in der 6. Minute der Führung nahe, Tim Lemperle traf per Direktabnahme die Latte. Auf der anderen Seite köpfte Daniel Svensson aus kurzer Distanz knapp über das Tor (13.). Danach beruhigte sich die Begegnung. Erst in der 26. Minute wurde es wieder gefährlich, TSG-Star Kramaric scheiterte am Dortmunder Torwart Gregor Kobel.

Kurz vor der Pause wurde es bitter für den BVB. Verteidiger Niklas Süle rutschte ohne Fremdeinwirkung aus, verletzte sich dabei und musste raus. Zu allem Überfluss spielte der Ex-Hoffenheimer in dieser Szene den Ball mit der Hand, Schiedsrichter Daniel Siebert (Berlin) entschied nach Ansicht der Videobilder auf Strafstoß. Kramaric ließ Kobel keine Chance.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs erhöhten die Dortmunder die Schlagzahl. Die Mannschaft von Trainer Niko Kovac drängte die Gastgeber in die Defensive. Echte Torchancen konnten sich der BVB aber nicht erarbeiteten.

Nach einer knappen Stunde erlahmte der BVB-Elan wieder, Kovac brachte als Reaktion darauf den zuletzt angeschlagenen Torjäger Guirassy. Der Wechsel änderte zunächst allerdings nichts an der harmlosen Vorstellung der Dortmunder Offensive - bis Guirassy doch noch aus 18 Metern ins linke untere Eck traf. Das letzte Wort hatte aber Kramaric, der nach einem Handspiel von Ryerson tief in der Nachspielzeit vom Punkt traf.

V.Allen--TNT

Empfohlen

"Unbeschreiblich": Baur ist der 1000. Nationalspieler

Ein Kuss von Jürgen Klopp auf die Schläfe - und dann ging es los: Mika Baur geht als 1000. Nationalspieler in die Geschichte des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) ein. Der Bundestrainer wechselte den Sohn des früheren Handball-Weltmeisters Markus Baur im Nations-League-Spiel gegen Serbien in München in der 76. Minute für Tom Bischof ein. Vor Klopps Amtszeit gab es 991 Nationalspieler.

Nach Ronaldo-Flucht: Portugal gewinnt in Dänemark

Einen Tag nach der spektakulären Flucht von Superstar Cristiano Ronaldo hat die portugiesische Fußball-Nationalmannschaft ungeachtet der Unruhen ihren Erfolgslauf in der Nations League fortgesetzt. Inmitten der Schlagzeilen rund um die vielbeachtete Abreise ihres Rekordtorschützen setzte sich die Selecao in Dänemark am Donnerstagabend in einer unterhaltsamen Partie mit 4:2 (2:1) durch und feierte den dritten Sieg im dritten Spiel.

Klopp feiert sein "Oktoberfest": Endlich der erste Sieg

Jürgen Klopp ließ die Jubelfäuste fliegen - der Bundestrainer ist erlöst. Und wie! Im dritten Länderspiel feierte der neue Heilsbringer des deutschen Fußballs mit seinem wunderbar aufspielenden zweiten Kader endlich den ersehnten ersten Sieg. Nach dem Bettenwechsel und einer allumfassenden Startelf-Rotation besiegte die Nationalmannschaft schwache Serben in München völlig verdient mit 2:0 (1:0).

Baur ist der 1000. Nationalspieler

Mika Baur geht als 1000. Nationalspieler in die Geschichte des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) ein. Bundestrainer Jürgen Klopp wechselte den Sohn des früheren Handball-Weltmeisters Markus Baur im Nations-League-Spiel gegen Serbien in München in der 76. Minute für Tom Bischof ein. Vor Klopps Amtszeit gab es 991.

Textgröße ändern: