The National Times - VfB: Deutliches Zeichen im Kampf um die Königsklasse

VfB: Deutliches Zeichen im Kampf um die Königsklasse


VfB: Deutliches Zeichen im Kampf um die Königsklasse
VfB: Deutliches Zeichen im Kampf um die Königsklasse / Foto: © SID

Ein spielfreudiger VfB Stuttgart hat im engen Kampf um die Champions League ein deutliches Zeichen gesetzt. Nach dem Dämpfer gegen Borussia Dortmund gewann die Mannschaft von Trainer Sebastian Hoeneß gegen Aufsteiger Hamburger SV verdient mit 4:0 (2:0), schob sich in der heißen Saisonphase auf Rang drei vor und baute den Vorsprung vor dem Fünften Bayer Leverkusen auf vier Punkte aus.

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Angelo Stiller brachte den klar überlegenen VfB in Führung (22.). Chris Führich gelang vor 60.000 Zuschauern das 2:0 (32.). Maximilian Mittelstädt erhöhte (56.), Joker Bilal El Khannouss (86.) besorgte den Endstand. Der Sieg hätte noch deutlich höher ausfallen können, Deniz Undav schoss noch einen Foulelfmeter nach Videobeweis über das Tor (82.).

Am kommenden Sonntag (17.30 Uhr/DAZN) stehen die Schwaben vor der großen Herausforderung beim FC Bayern, Undav wird dem VfB dort wegen seiner fünften gelben Karte fehlen. Der HSV blieb zwar auch im vierten Spiel in Serie sieglos, liegt aber vor dem brisanten Nordderby am Samstag (15.30 Uhr/Sky) bei Werder Bremen immer noch sechs Zähler vor dem Relegationsplatz.

Hoeneß setzte nach dem bitteren 0:2 gegen den BVB auf volle Offensiv-Power. Er brachte in der Startelf Jamie Leweling und Ermedin Demirovic. Dazu sollten Undav und Führich für die nötige Gefahr sorgen. Beim HSV fehlten die angeschlagenen Luka Vuskovic und Albert Sambi Lokonga sowie Miro Muheim (Rotsperre).

Der VfB startete entsprechend druckvoll. Undav, mit 18 Toren treffsicherster deutscher Angreifer der Liga, hatte die erste Chance (10.), traf den Ball aber nicht voll. Als der HSV die Partie etwas offener gestaltete, schlug der VfB eiskalt zu. Einen sehenswerten Angriff über Undav und Leweling schloss Stiller überlegt ab.

Der HSV blieb zunächst dran. Ransford Königsdörffer traf nur das Außennetz. Ein leichtfertiger Ballverlust von Albert Grönbaek verhalf dem VfB aber zum 2:0. Undav mit Hackenvorlage und Demirovic brachten Führich in Schussposition, der Nationalspieler ließ sich nicht lange bitten.

Stuttgart hatte nun alles im Griff. Demirovic, erneut Führich und Undav verpassten in aussichtsreicher Position aber eine Vorentscheidung. Kurz nach dem Wechsel war es dann erneut Demirovic, der eine dicke Möglichkeit liegen ließ.

Mittelstädt und Führich scheiterten zudem an Daniel Heuer Fernandez. Doch ein abgefälschter Weitschuss von Mittelstädt sorgte schließlich für Klarheit. Danach hatte der HSV Glück, dass sich der VfB bei weiteren Chancen großzügig zeigte.

V.Allen--TNT

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