The National Times - Der Breisgau träumt: Freiburg erlebt magische Nacht

Der Breisgau träumt: Freiburg erlebt magische Nacht


Der Breisgau träumt: Freiburg erlebt magische Nacht
Der Breisgau träumt: Freiburg erlebt magische Nacht / Foto: © SID

Magische Nacht im Breisgau: Der SC Freiburg hat die Tür zu seinem ersten europäischen Halbfinale ganz weit aufgestoßen. Die Elf von Julian Schuster schlug das spanische Spitzenteam Celta Vigo im Viertelfinal-Hinspiel hochverdient mit 3:0 (2:0) und kommt dem Traumziel vom Triumph in der Europa League immer näher. Die Ausgangslage für das Rückspiel am Donnerstag (18.45 Uhr) im sehr engen Estadio Balaídos könnte besser kaum sein.

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In der bislang größten Partie der Vereinsgeschichte trafen Vincenzo Grifo (10.), Jan-Niklas Beste (32.) und Matthias Ginter (78.) zum sechsten Sieg im sechsten Heimspiel des Wettbewerbs. Auf der Tribüne jubelte auch Ex-Trainer Christian Streich mit. Gegner in einem möglichen Halbfinale wäre der Sieger des Duells zwischen Sporting Braga und Betis Sevilla. In den zuvor besten Europapokalspielzeiten war der Sport-Club jeweils im Achtelfinale an Juventus Turin (22/23) und West Ham United (23/24) gescheitert.

Den Ärger nach der späten 2:3-Pleite gegen den FC Bayern wollten die Freiburger in positive Energie wandeln. "Wenn wir im Viertelfinale stehen, genießen wir nicht den Moment und sagen, wir haben Historisches erreicht", betonte Schuster. Seine Mannschaft verfolge mit Wut im Bauch "das klare Ziel, weiterzukommen". Nach einem beeindruckenden Fanmarsch von der Innenstadt bis zum Stadion bildeten die Anhänger in der Kurve eine "weiße Wand" hinter ihrem Team.

Und das ließ sich beflügeln und schnürte den Sechsten der spanischen Liga zunächst im eigenen Strafraum ein. Igor Matanovic (1.), Maximilian Eggestein (4.) und Yuito Suzuki (6.) ließen noch gute Chancen aus, ehe Vereinsrekordtorschütze Grifo perfekt ins lange Eck schlenzte. In der Folge zog sich der Sport-Club erstmal etwas zurück, ehe die Schuster-Elf nach einer halben Stunde wieder hochschaltete. Beste musste nach einer traumhaften Kombination nur noch einschieben, Johan Manzambi traf kurz darauf den Pfosten (34.).

Nach dem Wechsel kontrollierte der Bundesliga-Achte vor 32.600 Zuschauern weiter die Partie und ließ defensiv gegen die beste Offensive der Europa League kaum etwas zu. Im eigenen Angriffsspiel fehlte nun allerdings auch größtenteils die Wucht aus Durchgang eins. Dennoch erhöhte Ginter nach einer Ecke per Kopf. Nachdem die Gäste in der Schlussphase erstmals für Gefahr gesorgt hatten, traf Lucas Höler den Außenpfosten (88.)

A.Wood--TNT

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