The National Times - Matthäus warnt Bayern vor Bernabéu-Atmosphäre

Matthäus warnt Bayern vor Bernabéu-Atmosphäre


Matthäus warnt Bayern vor Bernabéu-Atmosphäre
Matthäus warnt Bayern vor Bernabéu-Atmosphäre / Foto: © SID

Der deutsche Fußball-Rekordnationalspieler Lothar Matthäus hat Bayern München vor dem Viertelfinal-Kracher in der Champions League bei Real Madrid vor der hitzigen Atmosphäre im Estadio Santiago Bernabéu gewarnt. "Meiner Ansicht nach geht es in Madrid in erster Linie nicht um die einzelnen Spieler, sondern nur um den Kopf. Die Bayern müssen Ruhe bewahren und mental da sein, denn im Bernabéu kann eine ganz besondere Magie entstehen, die gerade in der Champions League schon viele Teams zu spüren bekommen haben", schrieb der Weltmeister von 1990 in seiner Sky-Kolumne.

Textgröße ändern:

Vor dem Hinspiel am Dienstag (21.00 Uhr/Prime Video) sieht Matthäus seinen Ex-Klub aber "als Favorit für das Weiterkommen an". Die Mannschaft von Trainer Vincent Kompany mache "vor allem auch was die Körpersprache angeht, den stabileren Eindruck. Es gibt keine Eifersüchteleien, was vielleicht früher mal ein Thema war, sondern der FC Bayern ist derzeit eine große Einheit."

Ein großer Trumpf ist dabei die Besetzung der Offensive. "Man hat in diesem Jahr mit Olise, Kane, Díaz, Musiala, Karl und Gnabry eine so vielfältige und vielseitige Qualität in der vorderen Achse, dass es schon beeindruckend ist. In Europa kann da nur der FC Barcelona noch mithalten, der ähnlich vielseitig im Angriff ist", schrieb Matthäus.

Wichtig wäre aber der Einsatz von Torjäger Harry Kane, der zuletzt im Spiel beim SC Freiburg (3:2) verletzt gefehlt hatte. "In großen Spielen braucht man große Spieler auf dem Feld und so eines kommt am Dienstag. Die bloße Anwesenheit von Kane auf dem Rasen ist dabei schon bedeutend, so ist es für die eigene Mannschaft wichtig, so eine Persönlichkeit auf dem Platz stehen zu haben, aber auch für die Gegner, die die Torquote und die Fähigkeiten von Kane kennen und respektieren", so Matthäus.

R.Hawkins--TNT

Empfohlen

Irans Nationalmannschaft in den USA gelandet

Die iranische Fußball-Nationalmannschaft ist am Sonntagmittag Ortszeit in den USA gelandet. Einen Tag vor dem Auftaktspiel gegen Neuseeland am Montag (18.00 Uhr Ortszeit) kam das "Team Melli" nach einem 40-minütigen Flug aus dem mexikanischen Tijuana in Los Angeles an, wie ein AFP-Reporter berichtete. Die FIFA hatte den Iran dazu verpflichtet, spätestens am Sonntag in die kalifornische Metropole zu reisen, um seinen Medienverpflichtungen nachzukommen.

Medien: Khedira wird bei Real Co-Trainer unter Mourinho

Vom Spieler zum Assistenten: Rio-Weltmeister Sami Khedira steht offenbar beim spanischen Fußball-Erstligisten Real Madrid vor seinem ersten Engagement in einem Trainerstab und soll Star-Coach José Mourinho bei dessen Rückkehr gleich als Co-Trainer assistieren.

Klopp bereut "Noch"-Spruch: "Hätte mir aufs Maul hauen können"

"Schattenmann" Jürgen Klopp hat bei Fußball-Bundestrainer Julian Nagelsmann um Entschuldigung für seinen "Noch-Spruch" gebeten. "Das Unwort meines Jahres habe ich bereits gefunden: Das ist 'noch'. Ich hätte mir dafür aufs Maul hauen können", sagte Klopp bei MagentaTV am Sonntag nach dem 7:1 (3:1) der deutschen Nationalmannschaft gegen Curacao in Houston.

"Den Zwerg überrollt": Pressestimmen zum deutschen WM-Auftakt

Was für ein Auftakt! Die DFB-Auswahl startet ihre WM-Mission mit einer 7:1-Torparty gegen Außenseiter Curacao. Die Weltpresse wertet den Auftritt des Teams von Julian Nagelsmann in Houston als "klare Botschaft" an die Konkurrenz. Internationale Pressestimmen zum deutschen Auftaktsieg im Überblick:

Textgröße ändern: