The National Times - Neues Aufgabengebiet: Gensheimer nicht länger Löwen-Sportchef

Neues Aufgabengebiet: Gensheimer nicht länger Löwen-Sportchef


Neues Aufgabengebiet: Gensheimer nicht länger Löwen-Sportchef
Neues Aufgabengebiet: Gensheimer nicht länger Löwen-Sportchef / Foto: © picture-alliance/foto2press/SID

Uwe Gensheimer ist nicht mehr Sportlicher Leiter des Handball-Bundesligisten Rhein-Neckar Löwen - bleibt dem Klub aber erhalten. Wie Löwen am Karfreitag mitteilten, werde der ehemalige Kapitän der deutschen Nationalmannschaft den Bundesligasiebten "im Zuge der Neuaufstellung" statt als Sportchef zukünftig "insbesondere bei Themen wie Internationalisierung, Scouting-Netzwerk und der strategischen Vereins-Entwicklung unterstützen und repräsentieren".

Textgröße ändern:

Den Job als Sportlicher Leiter hatte Gensheimer unmittelbar nach seinem Karriereende im Sommer 2024 bei den Löwen angetreten. "Nicht jede Konstellation funktioniert so, wie man es sich vorstellt - das ist auch nichts Ungewöhnliches", erklärte Löwen-Geschäftsführer Holger Bachert: "Wir haben das gemeinsam besprochen und sind zu dem Ergebnis gekommen, dass wir uns neu aufstellen wollen." Gensheimer sei "das Gesicht der Löwen".

Die Wochen vor der Entscheidung seien "nicht einfach" gewesen, ergänzte Gensheimer: "Die Löwen sind ein Teil von mir. Das stand nie in Frage. Jetzt freue ich mich nach vorne zu blicken und die Löwen auch auf diese Weise nach vorne bringen zu können."

Gensheimer ist bei den Löwen, mit denen er als Spieler 2016 den Gewinn der Meisterschaft und 2023 den Pokalsieg feierte, eine Vereinsikone. In Mannheim geboren, begann er 2003 beim Vorgängerverein SG Kronau/Östringen seine Profikarriere. Mit Ausnahme von drei Jahren, die er bei Paris Saint-Germain verbrachte (2016-2019), spielte Gensheimer ausschließlich für die Badener.

P.Barry--TNT

Empfohlen

Zwei Führungen verspielt: Niederlande nur mit Remis gegen Japan

Erst die große Oranje-Party auf den Straßen von Texas, dann der späte Stimmungskiller auf dem Rasen: Die Niederlande sind bei ihrem nächsten Angriff auf den ersehnten ersten WM-Titel früh auf Widerstand gestoßen. Die Mannschaft von Bondscoach Ronald Koeman musste sich am Sonntag in Dallas gegen Japan mit einem 2:2 (0:0) begnügen und verpasste den erhofften Auftaktsieg.

Irans Nationalmannschaft in den USA gelandet

Die iranische Fußball-Nationalmannschaft ist am Sonntagmittag Ortszeit in den USA gelandet. Einen Tag vor dem Auftaktspiel gegen Neuseeland am Montag (18.00 Uhr Ortszeit) kam das "Team Melli" nach einem 40-minütigen Flug aus dem mexikanischen Tijuana in Los Angeles an, wie ein AFP-Reporter berichtete. Die FIFA hatte den Iran dazu verpflichtet, spätestens am Sonntag in die kalifornische Metropole zu reisen, um seinen Medienverpflichtungen nachzukommen.

Medien: Khedira wird bei Real Co-Trainer unter Mourinho

Vom Spieler zum Assistenten: Rio-Weltmeister Sami Khedira steht offenbar beim spanischen Fußball-Erstligisten Real Madrid vor seinem ersten Engagement in einem Trainerstab und soll Star-Coach José Mourinho bei dessen Rückkehr gleich als Co-Trainer assistieren.

Klopp bereut "Noch"-Spruch: "Hätte mir aufs Maul hauen können"

"Schattenmann" Jürgen Klopp hat bei Fußball-Bundestrainer Julian Nagelsmann um Entschuldigung für seinen "Noch-Spruch" gebeten. "Das Unwort meines Jahres habe ich bereits gefunden: Das ist 'noch'. Ich hätte mir dafür aufs Maul hauen können", sagte Klopp bei MagentaTV am Sonntag nach dem 7:1 (3:1) der deutschen Nationalmannschaft gegen Curacao in Houston.

Textgröße ändern: