The National Times - Nach Horrorfoul im Skandalspiel: 14 Spiele Sperre für Wagner

Nach Horrorfoul im Skandalspiel: 14 Spiele Sperre für Wagner


Nach Horrorfoul im Skandalspiel: 14 Spiele Sperre für Wagner
Nach Horrorfoul im Skandalspiel: 14 Spiele Sperre für Wagner / Foto: © picture-alliance/Fotostand/SID

Nach seinem brutalen Foul im Playoff-Viertelfinale ist Eishockey-Nationalspieler Fabio Wagner für 14 Spiele gesperrt worden. Das teilte die Deutsche Eishockey Liga (DEL) am Mittwochabend mit. Zuvor hatte Wagner sich entschuldigt. Es tue ihm "aufrichtig leid", es sei "ein Fehler von mir" gewesen, er trage "die volle Verantwortung für mein Handeln", sagte der Verteidiger von Red Bull München in einem Instagram-Video und wünschte dem Ingolstädter Edwin Tropmann "gute Besserung".

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Olympia-Teilnehmer Wagner hatte Tropmann bei der Münchner 2:7-Niederlage am Dienstag beim ERC Ingolstadt mit einem Check gegen den Kopf mitten auf dem Eis niedergestreckt. Der 20-Jährige war bewusstlos und musste nach minutenlanger Behandlung auf der Trage aus der Halle zum Krankenwagen gebracht werden. Laut ERC erlitt er eine Kopf- und Nackenverletzung und bleibt für weitere Untersuchungen im Krankenhaus. Noch in der Nacht meldete sich Tropmann auf Instagram und bedankte sich für die "vielen lieben Genesungswünsche".

Die Sperre von Wagner gilt mindestens bis zum 8. Mai, sodass er bis zum Ende der diesjährigen Playoffs um die deutsche Meisterschaft nicht mehr zum Einsatz kommen darf. Zudem erhält der Spieler eine Geldstrafe, wie die DEL weiter mitteilte. Auch Teamkollege Jeremy McKenna wurde nach einem Foul für zwei Spiele gesperrt.

Wagner erhielt eine Spieldauer-Disziplinarstrafe - als dritter Münchner in der völlig aus dem Ruder gelaufenen Partie. Insgesamt verhängten die Schiedsrichter Christopher Schadewaldt und Marian Rohatsch 175 Strafminuten, 125 davon gegen Red Bull. Um eine weitere Eskalation zu verhindern, griffen sie nach Wagners Foul kurz vor Schluss zu einer ungewöhnlichen Maßnahme: Nach kurzer Beratung mit Trainern und Kapitänen warfen sie den Puck ein und ließen die verbleibenden 100 Sekunden von der Uhr laufen.

H.Davies--TNT

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